Neue M4x.66-Serie von Spectrum PXIe Arbiträrgeneratoren bis 400 MHz

Die AWGs der M4x.66-Serie von Spectrum bieten Abtastraten von 625 MSa/s oder 1,25 GSa/s auf ein, zwei oder vier Kanälen.
Die AWGs der M4x.66-Serie von Spectrum bieten Abtastraten von 625 MSa/s oder 1,25 GSa/s auf ein, zwei oder vier Kanälen.

Für automatisierte Testanwendungen bietet Spectrum fünf neue Arbiträrgeneratoren an, die schnelle und genaue Signalgeneration ermöglichen. Die M4x.66-Serie ist mit ein, zwei oder vier Kanälen erhältlich.

Jeder Kanal der M4x.66-Generatoren ist mit neuen 16 bit Digital-Analog-Umsetzern ausgestattet. Die einzelnen Modelle haben eine maximale Taktrate von entweder 625 MSa/s oder 1,25 GSa/s. Dadurch können Signale im Frequenzbereich von DC bis 200 MHz bzw. 400 MHz generiert werden.

Die zwei Slot breiten 3U Arbiträrgeneratoren haben ein PXIe x4 Gen 2 Interface, das die Datenübertragen der Signalformen in den internen 4 GB Speicher mit einer Datenrate von bis zu 1,4 GB/s erlaubt. Dank der vollen PXIe-Kompatibilität können die Module in jedem PXIe oder PXI Hybrid Steckplatz montiert werden. Dabei werden ebenso PXIe-spezifische Erweiterungen wie der PXIe/PXI Referenztakt, der Star-Trigger oder der Trigger-Bus voll unterstützt.

Um lange und komplexe Signalformen wiedergeben zu können, verfügen die Generatorkarten über eine Reihe von integrierten Wiedergabemodi wie Einzelschuss, Loop, FIFO, Multiple Replay, Gated Replay oder Sequenzmodus. Im FIFO-Modus werden die Daten kontinuierlich über den PXIe-Bus aus dem PC Speicher in den Speicher des AWG übertragen. Dabei können die Daten parallel zum Transfer ausgegeben werden.

Für weitere Flexibilität nutzen die D/A-Umsetzer eine präzise PLL Schaltung, deren Referenztakt intern erzeugt oder extern eingespeist werden kann. Drei frontseitige universelle I/O Anschlüsse geben Zugriff auf zusätzliche synchrone digitale Marker, asynchrone digitale I/O-Leitungen,  Trigger-, Arm- oder Run-Status sowie den PLL-Referenztakt.

Die Waveform Generatoren sind für die Emulation von Signalen aus der realen Welt vorgesehen. Dazu erzeugen die programmierbaren Ausgangsverstärker Signalpegel von ±200 mV bis ±4 V (±5 V für 625 MS/s Modelle) in hochohmige Senken und von ±100 mV bis zu ±2 V (±2,5 V für 625 MS/s Modelle) in 50 Ω terminierten Systemen. Dabei haben die Karten einen SNR (Signal to Noise Ratio) bis zu 72 dB, einen SFDR (Spurious Free Dynamic Range) bis 98 dB und eine NSD (Noise Spectral Density) bis zu -150 dBm/Hz.

Für Software-Entwickler werden SPCM-Treiber für Windows und Linux von Spectrum mitgeliefert. Neben den Treibern werden eine Reihe von Beispielen zur Verfügung gestellt, die verschiedene Aufzeichnungsfunktionen zeigen. Die mitgelieferten Beispiele stehen in Visual C++, Borland C++, Gnu C++, Visual Basic, VB.NET, Delphi, C#, J# und Python zur Verfügung. Auch die Spectrum-Software SBench 6 wird mitgeliefert.