NI erweitert USRP-RIO-Reihe Prototypenerstellung für Software-Defined Radio erleichtern

NI hat seine USRP-RIO-Reihe um zwei SDR-Geräte erweitert.
NI hat seine USRP-RIO-Reihe um zwei SDR-Geräte erweitert.

National Instruments stellt zwei neue Modelle seiner USRP-RIO-Plattform vor, den SDR-Quad-Empfänger USRP-2945 sowie das leistungsstarke 2x2-MIMO-SDR-Gerät USRP-2944. Die beiden Modelle bieten die bisher größten Frequenzbereiche, die höchste Bandbreite und die beste RF-Leistung der USRP-Produktreihe.

Die neuen Modelle der USRP-Reihe (Universal Software Radio Peripheral) von NI erweitern die skalierbare Reihe an SDR-Lösungen (Software-Defined Radio) zur Prototypenerstellung in der Luft- und Raumfahrt sowie drahtlosen Kommunikation.

Das USRP-2945 wurde für die Erfassung und Analyse von Funksignalen konzipiert und verfügt über eine zweistufige Superheterodyn-Architektur. So wird die für Spektrumanalysen und -überwachungen sowie Signalaufklärungen (Signal Intelligence) nötige Empfindlichkeit und Trennschärfe bereitgestellt. Das Gerät hat vier Empfangskanäle sowie Lokaloszillatoren, die von mehreren Modulen genutzt werden können.

Beim USRP-2944 handelt es sich um ein SDR-Gerät mit 2x2 MIMO (Multiple Input, Multiple Output) und einer Bandbreite von 160 MHz pro Kanal, das sich insbesondere für Forschungen in der drahtlosen Breitbandkommunikation eignet. Mit einem Frequenzbereich von 10 MHz bis 6 GHz deckt es die für LTE- und WLAN-Forschungen relevanten Frequenzen sowie potenzielle neue Spektrumsbereiche ab.

Beide Geräte sind Teil des NI-SDR-Produktportfolios, das sowohl kleine Funksysteme als auch Systeme für Massive MIMO mit bis zu 128 Antennen abdeckt. Dank eines einheitlichen Designprozesses ermöglicht die SDR-Produktreihe für zahlreiche drahtlose Kommunikationsanwendungen den Brückenschlag vom Entwurf über die Prototypenerstellung bis zum Einsatz. In Kombination mit der Software LabVIEW lassen sich Echtzeitkommunikations- und drahtlose Empfängersysteme zügig entwickeln sowie mithilfe des integrierten FPGAs und den dazugehörigen Programmierwerkzeugen Prototypen neuer Algorithmen unter Einbeziehung realer Signale erstellen. Darüber hinaus können die SDR-Produkte auch mit anderer NI-Hardware kombiniert werden.