VDE Workshop Notfallmedizin für Ingenieure

Medizinelektronik muss auch im Notfall schnell und einfach funktionieren.
Medizinelektronik muss auch im Notfall schnell und einfach funktionieren.

Um Medizintechnik zu entwerfen, die auch in Notfällen intuitiv eingesetzt werden kann, brauchen Ingenieure Informationen über die Realität im Einsatz. Dazu veranstalten der VDE und das Klinikum Frankfurt Höchst im Januar einen Workshop, um die Zusammenarbeit von Ärzten und Ingenieuren zu verbessern.

In der Notfallmedizin zählt jede Sekunde. Ärzte müssen unter teils schwierigsten Umgebungsbedingungen und in kurzer Zeit valide Diagnosen stellen. Hierfür sind medizintechnische Geräte unerlässlich. Für den Arzt zählt nur eins: Das Gerät muss verlässlich und leicht zu bedienen sein. Doch was für den Entwickler leicht zu bedienen ist, kann für den Arzt in Notfallsituationen unter Umständen das Gegenteil bedeuten. Um den Austausch und die Zusammenarbeit der beiden Berufsgruppen Arzt und Ingenieur zu fördern, veranstalten die Zentrale Notaufnahme des Klinikums Frankfurt Höchst, unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Peter-Friedrich Petersen gemeinsam mit Dr. Thorsten Prinz von der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (VDE|DGBMT) den Praxis-Workshop »Notfallmedizin für Ingenieure«. Der Workshop findet am Dienstag, 17. Januar 2017, ab 8.30 Uhr im Tagungsraum der Orthopädie (Gebäude C, EG) im Klinikum Frankfurt Höchst statt.

Neben Fachvorträgen zu Grundlagen der Notfallmedizin, deren Einbindung in den Klinikalltag, der Beschaffung von Medizingeräten und deren Leistungserstattung, finden im Praxisteil u.a. Führungen durch die Zentrale Notaufnahme sowie die Radiologie am Klinikum Frankfurt Höchst statt. Die Teilnahmegebühr am Workshop beträgt 350 Euro bzw. 315 Euro für Mitglieder im VDE. Mehr Informationen zum Programm stehen online zur Verfügung.