Rechnergestützte Messtechnik Neues vom "Mess-Bus" USB

Diese Boxen bzw. OEM-Versionen als Boards (Bild 1 und im Aufmacherfoto) basieren auf der LabVIEW-RIO-Architektur (Reconfigurable Input-Output), sie bieten acht Analogeingänge, acht Analogausgänge und 48 Digital-I/O-Leitungen.
Diese Boxen bzw. OEM-Versionen als Boards (Bild 1 und im Aufmacherfoto) basieren auf der LabVIEW-RIO-Architektur (Reconfigurable Input-Output), sie bieten acht Analogeingänge, acht Analogausgänge und 48 Digital-I/O-Leitungen.

In der rechnergestützten Messtechnik stellt der USB die Basis vieler moderner und vor allem portabler Messtechnik-und Datenerfassungs-Applikationen dar. Hier einige wesentliche Neuerungen aus diesem Sektor.

Ganz interessant ist es derzeit, zu beobachten, wie sich die auf dem USB basierenden Mess- und Datenerfassungs-Systeme immer weiter in die Domäne der „klassischen Labormesstechnik“ mit ihren traditionellen Box- und Stand-alone-Messgeräten hinein arbeiten. Und vor allem: Mess- und Datenerfassungssysteme nutzen langsam auch die Vorteile einer weiter zunehmenden Flexibilität durch FPGAs: Der Anwender gewinnt dadurch noch mehr Freiheit in der Konfigurierbarkeit seines Datenerfassungssystems.

Das Vordringen der FPGAs: Pluspunkte für den Anwender

Ein Beispiel für vielseitig für MSR-Aufgaben nutzbare Module und Systeme aus der USB-Messtechnik sind die vier neuen Karten der R-Serie für USB (USB-7855R, USB-7856R, USB-7855R OEM und USB-7856R OEM) von National Instruments (www.ni.com), mit denen Anwender die Pluspunkte der FPGA-Technik in Bezug auf flexible Steuerung nutzen können. Diese Boxen bzw. OEM-Versionen als Boards (Bild 1 und im Aufmacherfoto) basieren auf der LabVIEW-RIO-Architektur (Reconfigurable Input-Output), sie bieten acht Analogeingänge, acht Analogausgänge und 48 Digital-I/O-Leitungen. Interne Kernelemente der R-Serie sind Kintex-7-FPGAs von Xilinx, die die Aufgaben beim benutzerdefinierten Timing und der Triggerung, bei der Synchronisation, der Abtastraten-Festlegung, der Steuerung der Messabläufe und der integrierten Signalanalyse übernehmen. I/O-seitig sind in den Analog-Eingängen und –Ausgängen Arbeitsfrequenzen von bis zu 1 MHz für Regelungen sowie Digital-I/O-Frequenzen von bis zu 80 MHz verarbeitbar. Die Logikpegel können von 1,2 bis 3,3 V gewählt werden, variabel sind ebenso die Verstärkungsfaktoren für die Analog-Eingangsbereiche.