Oszilloskope Mit Touch-Hilfe besser sehen

In zwei Versionen mit 350 MHz (Typ WaveJet Touch 334, rechts) und 500 MHz Bandbreite (Type WaveJet Touch 354, links) gibt es die neuen Touchscreen-Scopes von Teledyne-LeCroy.
In zwei Versionen mit 350 MHz (Typ WaveJet Touch 334, rechts) und 500 MHz Bandbreite (Type WaveJet Touch 354, links) gibt es die neuen Touchscreen-Scopes von Teledyne-LeCroy.

Angelehnt an die Smartphone- und Tablet-Bedienkonzepte erweitert sich auch in der Messtechnik das Portfolio von Geräten mit Touchscreen-Bedienung. Und das Oszilloskop ist geradezu prädestiniert für die Bedienung mit Fingerhilfe.

Alle namhaften Oszilloskop-Anbieter sind mittlerweile mit Touch-Oszilloskopen im Markt vertreten. War dieses Bedienkonzept allerdings früher eher der gehobenen Scope-Kategorie vorbehalten, so stellt man mittlerweile ein weiteres Vordringen in die Oszilloskope der Mittel- und Economy-Klasse fest. 

Aktuelles Beispiel für die Einführung der Touchscreen-Bedienung in der Mittelklasse ist von Teledyne-LeCroy der ganz neue Gerätetyp WaveJet Touch. Die 500-MHz-Geräte verfügen über einen Touchscreen für einfache Bedienung sowie tiefe Speicher, umfassende Debugging Tools und erweiterte Trigger, was in dieser Geräteklasse zu einem Preis von unter 5000 Euro bisher so nicht erhältlich ist. Die Geräte basieren auf den bereits im Markt eingeführten WaveJet300A-Oszilloskopen und erscheinen in zwei Modellen: mit 350 MHz oder 500 MHz Bandbreite, mit vier Kanälen, 5 MPunkten Speicher bei 2 GS/s und einem 7,5-Zoll-Touchscreen Display.

Die neuen Touch-Scopes umfassen darüber hinaus zahlreiche Debugging-Tools sowie Anschlussmöglichkeiten und sind durch ihr kompaktes Format sehr handlich und damit portabel gut einsetzbar. Komplizierte Signale können einfach erfasst werden durch die Kombination aus langer Erfassungszeit und verschiedenen komplexen Triggern inklusive serienmäßige Trigger für I2C, SPI und UART. Digital einstellbare Hoch-, Tief- und Bandpass-Filter isolieren auf einfache Art und Weise gesuchten Signaldetails. Bei der Erfassung kann zwischen"Normal", "Peak Detect", "Durchschnittswert" und hochauflösendem Modus gewählt werden, was bei der Signalerfassung viel Flexibilität bietet. Pass/Fail-Maskentests und umfangreiche Messfunktionen stehen für die tiefergehende Signalanalyse mit einfacher Bedienung bereit. Mit dem "Replay Mode" kann auch eine Signal-Historie aufgezeichnet und dann auf Anomalien untersucht werden. Serienmäßige Schnittstellen wie GPIB, LAN und USB erleichtern Fernsteuerung. Die Geräte sind ab sofort lieferbar. Ihre Preise liegen bei 4.190 Euro für das 350-MHz-Modell WaveJet 334T und bei 4.990 Euro für das 500-MHz-Modell WaveJet 354T.