CAN-Bus-Messmodule Messtechnik auf der Hutschiene

Die universellen Messmodule des CANField-Systems sind jetzt auch für die Hutschiene lieferbar.

Neue Module der CANField-Serie sind jetzt auch in einer Hutschienenversion erhältlich; sie wandeln die Messwerte der angeschlossenen Aufnehmer in CAN-Telegramme um.

Der CAN-Bus, der ursprünglich für den Automobil-Bereich entwickelt wurde, zeichnet sich durch eine hohe Datensicherheit aus und wird heute in vielen Bereichen der industriellen Automatisierung eingesetzt. Da er deshalb auch für messtechnische Zwecke immer interessanter wird, hat die Geitmann GmbH die neuen CANField-Messmodule entwickelt.

Deren Messeingänge können Signale von unterschiedlichen Aufnehmertypen verarbeiten. Möglich sind zum Beispiel: DC-, AC-Signale, Shuntsensoren, DMS-Sensoren in Voll-, Viertel- und Halbbrückenschaltung, Thermoelemente und Pt100-Sensoren, Tachogeneratoren, ICP-Sensoren, Frequenzgeber, Drehmomentsensoren und Inkrementalgeber.

Die Messkanäle sind einzeln galvanisch getrennt und verfügen jeweils über einen A/D-Wandler mit 24 Bit Auflösung. Ein eigener DSP für jeden Kanal ermöglicht neben einfachen Funktionen, wie Nullabgleich und Fehlerkorrektur auch die Anwendung verschiedener Signalfilter.

Die kompakten Messmodule mit Abmessungen von 22,5 x 99 x 114,5 mm (BxHxT) mm lassen sich einfach auf eine Hutschiene beispielsweise in einem Schaltschrank aufrasten und damit in Anwendungen in der Automatisierungstechnik integrieren. Zur Spannungsversorgung werden 24 V DC benötigt.

Die Konfiguration der Module geschieht über die mitgelieferte Software. Zur Einbindung der CANField-Module in entsprechende Software des Anwenders stellt der Hersteller eine Klassenbibliothek  zur Verfügung. Auch die Einbindung in Messtechniksoftware, wie DASYLab, DIAdem oder LabVIEW, ist durch entsprechende Treiber möglich.