Bellus3D und Inuitive auf der CES Gesichtsscanner in 3D

Die Face Camera von Bellus 3D scannt Gesichter und erstellt dreidimensionale Modelle.
Die Face Camera von Bellus 3D scannt Gesichter und erstellt dreidimensionale Modelle.

Bellus3D stellte auf der CES eine Kamera für Smartphones vor, die Gesichter scannt und hochwertige 3D-Modelle für Videospiele, Gesichtsoperationen, Gesichtserkennung in Sicherheitsanwendungen und weitere Anwendungen erstellt. Die Kamera nutzt dafür den NU3000 Prozessor und Sensor-Hub von Inuitive.

Das amerikanische StartUp Bellus3D will günstige 3D-Gesichts-Scanner für mobile Geräte auf den Markt bringen. Die neue Bellus3D Face Camera erstellt ein Modell des Gesichts mit 500.000 Punkten, und erkennt damit auch Details wie Poren und Falten in wenigen Sekunden. Dafür verwendet die Face Camera zur Bildaufnahme günstige Standardkameras.

Für die weitere Verarbeitung der Daten wird das NU3000 SoC der israelischen Firma Inuitive eingesetzt. Der NU3000 enthält zwei CEVA MM3101 DSP-Kerne für die Bildverarbeitung. Aus den Informationen von zwei Infrarotsensoren (Stereovision) kann so die Tiefeninformation für den gesamten Bildbereich gewonnen werden. In der Bellus3D Face Camera ersetzt das NU3000 die Kameraschnittstellen, -steuerung und -synchronisation, sowie MIPI zu USB und die Speicherschnittstellen. Wie das Ergebnis aussieht, zeigt dieses Video:

Middleware und API werden von Bellus3D zur Verfügung gestellt, so dass Anwender die Face Camera leicht in ihre Projekte integrieren können. Mehrere Anwendungen sind für die Face Camera denkbar. Dazu gehören Videospiele, Gesichtsoperationen, 3D-Avatare, das virtuelle Ausprobieren von Brillen und Gesichtserkennung.

Eine erste Demonstration der Face Camera erlaubt dem Nutzer das eigene Gesicht einzuscannen und dann digital Make-Up aufzutragen. So kann ein neuer Look ausprobiert werden, ohne sonst üblichen Zeitaufwand.