Oszilloskope auf der Electronica Für Hörsaal, Labor und Feldeinsatz

Auf der Electronica werden wieder einige Oszilloskop-Highlights vorgestellt.
Auf der Electronica werden wieder einige Oszilloskop-Highlights vorgestellt.

In Halle A1 werden auf der Electronica traditionell die Messtechnikunternehmen untergebracht. Und wie immer gehören Oszilloskope zu den wichtigsten vorgestellten Messgeräten. Wir zeigen Ihnen schon heute einige der Highlights.

Rohde & Schwarz zeigt in Halle A1, Stand 307 unter anderem zwei Oszilloskop-Highlights. Das ist zum einen der R&S Scope Rider für den mobilen Einsatz. Mit einer Erfassungsrate von 50.000 Messkurven pro Sekunde, einem 10-bit-A/D-Umsetzer und einer maximalen Bandbreite von 500 MHz kann das tragbare Oszilloskop locker mit Laborgeräten mithalten. Als erstes Handheld-Oszilloskop ist der R&S Scope Rider mit einem großformatigen kapazitiven Touchscreen ausgestattet.

Sein IP51-zertifiziertes Gehäuse bietet Schutz vor Umwelteinflüssen wie Staub und Tropfwasser. Alle mechanischen Belastungstests hat das Handheld-Oszilloskop nach militärischen Standards bestanden. Das vollständig isoliert aufgebaute Gerät erfüllt die nach IEC 61010-1 definierten Messkategorien CAT IV bis 600 V und CAT III bis 1000 V.

Das andere Oszilloskop-Highlight am Rohde-&-Schwarz-Stand ist das kompakte Laboroszilloskop R&S RTO2000. Mit ihm können Entwickler bei der Überprüfung moderner Embedded Designs analysieren, auf welche Weise Funktionseinheiten wie Spannungsversorgungen, das Prozessorsystem oder die Sensorik zusammenspielen. Die Messergebnisse aus Zeit-, Frequenz-, Protokoll- und Logikanalyse setzt das R&S RTO2000 dabei einfach und übersichtlich in Bezug zueinander: Über die analogen Eingangskanäle sieht der Anwender gleichzeitig den zeitlichen Signalverlauf, die zugehörige Spektraldarstellung und wenn gewünscht ein Spektrogramm.

Der neue Zone Trigger erlaubt es, die Ereignisse im Zeit- und Frequenzbereich graphisch zu separieren. Dabei kann der Anwender bis zu acht Zonen beliebiger Form definieren. Ein Triggersignal wird ausgelöst, wenn die Zonen von den Signalen durchlaufen werden oder das Signal die Zone nicht verletzt. So lassen sich beispielsweise bei der EMV-Fehlersuche besonders einfach Störaussendungen im Spektrum detektieren oder im Zeitbereich Lese-/Schreibzyklen von Speichermedien separieren.

Das Oszilloskop bietet einen Speicher von bis zu 2 GSa. Mit einer Million Messkurven pro Sekunde können auch selten auftretende Signalfehler schnell gefunden werden. Der R&S RTO2000 ist als 4-Kanal-Gerät oder 2-Kanal-Gerät jeweils in den Bandbreiten 600 MHz, 1 GHz, 2 GHz, 3 GHz und 4 GHz erhältlich.