Testtechnik Femtozellen: Göpel und Picochip kooperieren

So genannte Femtozellen erlauben leistungsfähige Mobilfunk- und Internet-Kommunikation in sehr kleinen Arealen, beispielsweise in Bürogebäuden. Der Test der entsprechenden Femtozellen-Baugruppen ist jetzt durch eine Innovation von Göpel einfacher geworden.
So genannte Femtozellen erlauben leistungsfähige Mobilfunk- und Internet-Kommunikation in sehr kleinen Arealen, beispielsweise in Bürogebäuden. Der Test der entsprechenden Femtozellen-Baugruppen ist jetzt durch eine Innovation von Göpel einfacher geworden.

Die durch ihre Boundary-Scan-Test-Entwicklungen bekannte Firma Göpel electronic hat in Kooperation mit dem britischen Unternehmen Picochip spezielle VarioTAP-IPs zum Test von Femtozellen-Chips entwickelt.Ein weites und auch hochaktuelles Anwendungsfeld tut sich damit auf.

Mit den Testroutinen können dynamische Prozessor-Emulationstests (PET) auf Board- und Systemlevel unkompliziert durchgeführt werden. Auch Embedded-Flash-Programmierungen sind möglich.

Die Processor-Emulation-Test-Strategie ist neben Boundary Scan (IEEE1149.x) das derzeit modernste Verfahren im Bereich der Embedded-Test-Access-Technologien und ermöglicht den funktionalen At-Speed-Test von Chips, Boards und kompletten Systemen. Durch die VarioTAP-IPs wird dabei ein Prozessor über den Standard-Debug-Port in einen nativen Embedded-Test- und Programmier-Controller umfunktioniert.

Im konkreten Fall der Kooperation mit Picochip wird deren Prozessor PC500 hierzu genutzt. Er ist der neueste Baustein dieses Unternehmens und charakterisiert sich als ein Hochleistungs-Basisbandprozessor, der speziell für kleinzellige Mobilfunk-Architekturen (Femtozellen) entwickelt wurde. Er unterstützt sowohl die FDD- und TDD-Versionen des LTE-Funkstandards als auch die Dual-Mode-Betriebsart mit HSPA.

Ziel der Zusammenarbeit mit Picochip war es nach Angaben von Göpel, die innovativen Anwendungen der neuen 3G-Femtozellen-Chips auch durch entsprechende Teststrategien in der Produktion zu flankieren.