Logikanalyse Digital-Debugging mit Analog-Darstellung

Auf dem großen Bildschirm der TLA6000-Logikanalysatoren lassen sich auch bis zu vier analoge Kurvenformen darstellen. Ein Scope ist dafür allerdings nötig.

Preislich und leistungsmäßig genau zwischen den tragbaren Logikanalysatoren der TLA5000-Serie und den Hochleistungsgeräten der TLA7000-Reihe angesiedelt hat Tektronix nun die Mittelklasse-Analysatoren der Serie TLA6000. Besonders interessant: deren iView-Betriebsart.

Es gibt die Analysatoren in drei Versionen mit 68, 102 und 136 Digitalkanälen, mit 125 ps Hochgeschwindigkeits-Timing-Auflösung auf allen Kanälen sowie mit bis zu 450 MHz Taktfrequenz in der Status-Analyse und mit bis zu 128 MByte Aufzeichnungslänge.

Zu den vielen Betriebsarten und Analyse-Paketen gehören umfangreiche Signalintegritäts-Diagnose-Tools wie z. B. Drag-and-Drop-Triggering kombiniert mit Analyse-Werkzeugen für Embedded-Digitalsysteme wie z. B. FPGAs, DDR- und MIPI-Komponenten.

Eine High-speed-Glitch-Erkennung und das iCapture-Multiplexing, das durch gleichzeitige digitale und analoge Erfassung über einen einzigen Tastkopf des Logikanalysators eine doppelte Tastkopfmessung unnötig macht, ergänzen die Diagnose-Eigenschaften.

Interessant schließlich für ganz detaillierte Analysen ist der iView-Modus, bei dem im Zusammenspiel mit einem Tektronix-Oszilloskop genau zeitkorreliert bis zu vier Analog-Kurvenformen der untersuchten Digitalsignale gleichzeitig auf dem großen Logikanalysator-Bildschirm dargestellt werden können.

Preislich beginnt die TLA6000-Serie mit der Basis-Konfiguration für 17.700 Euro.