Umsatzrückgang: Dämpfer für die Sensorik und Messtechnik

Die Sensorik- und Messtechnik-Branche musste im zweiten Quartal einen leichten Umsatzrückgang von einem Prozent verzeichnen, bei moderatem Zuwachs in den Auftragseingängen von einem Prozent. In die Zukunft blickt der AMA-Verband dennoch optimistisch.

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem hohen Umsatzzuwachs von sechs Prozent im ersten Quartal, verzeichneten die AMA Mitglieder im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von einem Prozent, verglichen mit dem Vorquartal. Stellt man die Umsatzentwicklung des 2. Quartals 2015 dem des Vorjahres gegenüber, erwirtschaftete die Branche ein Umsatzplus von vier Prozentpunkten.

AMA Geschäftsführer Thomas Simmons erklärt die sinkenden Umsätze mit den rückläufigen Auftragseingängen des Maschinenbaus im Auslandsgeschäft. Er zeigt sich aber optimistisch, dass sich die Umsätze der Branche wieder erholen, da die Mitgliedsunternehmen in alle Industriezweige liefern. Damit können fehlende Aufträge mit denen aus anderen Bereichen kompensiert werden.

So wurde im zweiten Quartal bei den Auftragseingängen schon ein Plus von einem Prozent verzeichnet, verglichen mit dem Ergebnis der Auftragseingänge des Vorquartals. AMA Mitglieder erwarten für das dritte Quartal wieder ein Umsatzwachstum von vier Prozent. Das spiegelt sich auch in der Personalplanung der Branche wider: Der Industriezweig plant für das laufende Jahr zu jeweils 1000 bereits bestehenden Arbeitsplätzen zwölf neue Ingenieurinnen/ Ingenieure einzustellen.