Strom-Messmodule 5000 Ampere: kein Problem

Mit Messbereichen von 20 A bis hin zu mehreren kA arbeiten die neuen Strom-Messmodule der Reihe IPC.

Neue Kompakt-Messmodule erlauben mit hoher Abtastfrequenz das genaue Erfassen von Strömen, wobei auch Dauermessungen im Bereich mehrerer Tausend Ampere realisierbar sind.

Die Strom-Messmodule wurden als »Reihe IPC« in verschiedenen Varianten von der Isabellenhütte entwickelt, Anwendung finden sie in der allgemeinen AC-/DC-Strommessung, beispielsweise in der Antriebs-, Umrichter- oder Solartechnik oder in UPS-Systemen (Uninterruptable Power Supplies, unterbrechungsfreie Stromversorgungen).

Ihre Messwerterfassung arbeitet mit Abtastfrequenzen zwischen 10 und 300 kHz und kann, getriggert auf die Schaltflanke, mit einer programmierbaren Verzögerungszeit erfolgen. Zusätzlich liefert das Modul ein Überstromsignal (Reaktionszeit unter 2 Mikrosekunden).

Je nach eingesetztem Shunt-Widerstand im Stromkreis lassen sich Messbereiche ab 20 A bis hin zu mehreren Tausend A realisieren - selbst Dauerstrommessungen von 5 kA sind möglich.

Alle IPC-Module verfügen über eine galvanische Trennung und arbeiten je nach Modellvariante mit einer Messwert-Auflösung zwischen 12 und 16 Bit, wobei geringes Rauschen und niedrige Offset- oder Driftfehler realisiert wurden.

Eine spezielle Modulationseinheit übernimmt die Signalaufbereitung des Stromwertes unter Berücksichtigung der kalibrierten Parameter. Der Messwert wird dann als Digitalsignal potentialfrei mittels - je nach Typ - verschiedener Schnittstellen übertragen.

Zu den weiteren Eigenschaften der Strommessmodule zählen der geringe Leistungsverlust am sehr niederohmigen Shunt, geringe Offset- und Driftwerte sowie ein niedriges Rauschen.