Funk-Kommunikation ZigBee Smart Energy: die großen Umsätze kommen erst noch

Der ZigBee-Smart-Energy-Standard verspricht zusammen mit IP V. 6-Kommunikation enorme Anwendungsfelder und auch entsprechend hohes Wachstum.
Der ZigBee-Smart-Energy-Standard verspricht zusammen mit IP V. 6-Kommunikation enorme Anwendungsfelder und auch entsprechend hohes Wachstum.

HF-Transceiver und Software für den noch jungen Standard "ZigBee Smart Energy" sollen bis 2016 einen jährlichen Umsatz von über 110 Millionen US-Dollar erbringen. Haupt-Einsatzgebiete: die intelligente und Energie-optimierende Steuerung von Hausgeräten aller Art in speziellen „Home Area Networks“.

Über die nächsten Jahre hinweg wird das weltweite Geschäft mit den stromsparenden und dennoch leistungsfähigen ZigBee-Transceiver-Chips sowie mit der zugehörigen Software stetig steigende Umsätze erbringen.
Marktforscher sehen derzeit den Umsatz-Gipfel weltweit mit 110,5 Millionen US-Dollar im Jahre 2016 erreicht. Dies zeigt eine Studie von Navigant Research.
Eine weitere Studie ergibt in diesem Zusammenhang, dass die Anzahl der weltweit installierten ZigBee-Smart-Energy-Geräte und -Anlagen von derzeit rund 40 Millionen bis zum Jahre 2020 auf 219 Millionen anwachsen wird.
Ein Meilenstein hin zu diesen Umsatzzahlen ist zunächst die noch im Jahre 2013 sich in Form von Produkten widerspiegelnde Standard-Version „ZigBee Smart Energy Profile“ (SEP 2.0). Mit ihr wendet sich der ZigBee-Standard eindeutig hin zum „Internet der Dinge“ und dem dafür unbedingt notwendigen Protokoll-Standard "IP V6". Damit werden ZigBee-ausgerüstete Geräte aller Art auch mit Nicht-ZigBee-Geräten kommunizieren können, also beispielsweise mit Systemen, Anlagen und Geräten, die an ein WLAN oder Home Plug angekoppelt sind.

Damit befindet sich aber auch der ZigBee-Standard in einem enormen Konkurrenz-Umfeld, das sich durch viele unterschiedliche und miteinander wetteifernde Heim-und Gebäude-Vernetzung-Technologien gekennzeichnet ist.