Internet der Dinge Vodafone adressiert Privatkunden

Konzernzentrale von Vodafone Deutschland
Konzernzentrale von Vodafone Deutschland

Den Wachstumsmarkt des Internet der Dinge will Vodafone künftig auch privaten Nutzern öffnen.

Seit Dienstag bietet der Konzern dafür die ersten vier Produkte mit spezieller Sim-Karte an. Dabei geht es etwa darum, verschwundenes Gepäck per Smartphone wiederzufinden, den Hund jederzeit orten oder über eine Kamera das eigene Heim auch unterwegs im Blick behalten zu können. »Kaum ein anderer Markt entwickelt sich so dynamisch wie der IoT-Markt«, sagte Hannes Ametsreiter, Chef von Vodafone Deutschland. Bereits heute vernetze das Unternehmen weltweit fast 60 Millionen Geräte, Maschinen und Fahrzeuge. Das neue Angebot V by Vodafone richte sich mit smarten Diensten nun speziell an Privatkunden.

Für die Lösungen arbeitet das Unternehmen mit Drittherstellern zusammen und fasst die Lösungen auf einer eigenen Plattform zusammen. Dazu gehört etwa ein GPS-Tracker für Haustiere des Herstellers Kippy, oder V-Bag des Herstellers TLC für die Ortung von Gepäck oder den Schulranzen des Kindes. Verlassen die Gegenstände einen definierten Bereich, schlägt das Smartphone Alarm. Die V-Camera von Netgear ermöglicht die Überwachung des Heims oder Wohnmobils auch von unterwegs. Bei Bewegungen springt die Kamera an und speichert die Aufnahmen in der Cloud. Auch für das Auto ist ein entsprechendes Modul im Programm. Alle Lösungen lassen sich über einer App von Vodafone nutzen und verwalten. Tarife für die Nutzung sollen ab 7 Euro im Monat zur Verfügung stehen.