Spam-Abwehr Sensations-Spam ist gefährlich

Ein Sicherheits-Datenblatt gibt wichtige Hinweise zur Abwehr von Internet-Kriminalität.
Ein Sicherheits-Datenblatt gibt wichtige Hinweise zur Abwehr von Internet-Kriminalität.

Wer so genanntem Sensations-Spam, auch in Social Networks, auf den Leim geht, holt sich meist gefährliche Schad-Software auf seinen Rechner. Das Problem verschärft sich regelmäßig bei nachrichtlichen Großereignissen.

 Sensations-Spam kann gefährlich werden. Dabei verschicken Kriminelle Links zu vermeintlichen Videos oder auch Bildern von Großereignissen wie aktuell dem Tod von Osama bin Laden. Wer auf den Link zu einer Website klickt, läuft Gefahr, sich unbemerkt ein Schadprogramm auf den Rechner zu laden.

Die Betrüger setzen hierbei auf die Neugierde der Internetnutzer, die durch wichtige und aktuelle Ereignisse angeregt wird. In der Vergangenheit wurden die trügerischen Links meist ausschließlich per Massen-Spammail verschickt, mittlerweile macht sich das Phänomen auch in sozialen Netzwerken breit. Hinter der Nachricht eines Community-Freundes verbirgt sich dann in Wirklichkeit der Link zu einem Virus.
Kriminelle versuchen auf diesem Weg eine Hintertür zum Computer des Opfers zu erlangen. Auf diese Weise können nachfolgend persönliche Daten wie Name, Adresse, Passwörter, Konto- und Kreditkartennummern vom Rechner des Opfers ausgespäht werden. Sicherheitsexperten beim Branchenverband BITKOM und beim Bundeskriminalamt raten Internetnutzern, grundsätzlich misstrauisch zu sein gegenüber Mails und Nachrichten, die man unaufgefordert erhält. Im Zweifel solle man stets darauf verzichten, auf einen vermeintlich interessanten Link zu klicken.
Hier unten ein Link zu einem Info-Blatt des Bundeskriminalamtes und des BITKOM über Internet-Kriminalität.