Interoperabilität PLCopen gründet Arbeitsgruppe für Industrie-4.0-Funktionen

Eine neue Arbeitsgruppe soll definieren, wie sich PLCopen-Funktionen auf die Industrie-4.0-Verwaltungsschale abbilden lassen.
Eine neue Arbeitsgruppe soll definieren, wie sich PLCopen-Funktionen auf die Industrie-4.0-Verwaltungsschale abbilden lassen.

Die Arbeitsgruppe soll festlegen, wie sich PLCopen-Funktionen auf die »Verwaltungsschale« von Industrie-4.0-Geräten abbilden lassen.

Der Erfolg der Weiterentwicklung des Konzepts Industrie 4.0 ist unter anderem von einem reibungslosen Zusammenspiel verschiedenster Geräte abhängig. Das bedeutet, dass der Kommunikationsschnittstelle zwischen den Bausteinen eine zentrale Bedeutung zukommt. Hierzu hat die Plattform Industrie 4.0 eine sogenannte ‚Verwaltungsschale‘ definiert, die als ‚digitaler Zwilling‘ alle Daten des realen Bausteins enthält. Die genauen Funktionen und Komponenten sind allerdings nicht Bestandteil der Definition.

Die Spezifikationen der PLCopen enthalten eine wohldefinierte Sammlung von Basis-Funktionen sowie ein Framework, mit dessen Hilfe sich die Entwickler von Automatisierungsgeräten eigene Funktionsbibliotheken definieren können. Diese Werkzeuge dienen dazu, die Steuerungsfunktionen zu abstrahieren und insgesamt zu einer besser wiederverwandbaren und strukturierten Software zu kommen. Damit ergänzen die PLCopen-Spezifikationen diejenigen Bereiche, die die Plattform Industrie 4.0 offen gelassen hat.

Eine neue Arbeitsgruppe soll nun Vorschläge erarbeiten, wie sich die existierenden PLCopen-Funktionen in der Industrie-4.0-Verwaltungsschale abbilden lassen. Dazu findet ein erstes Arbeitstreffen am 12. Dezember in Modena statt.