Elektronik-Zeitreise Meine Arbeitswelt im Wandel der Zeit

Zeitreise
Zeitreise

Die Elektronik wird 65 Jahre alt. Im Rahmen unserer Elektronik-Zeitreise möchte ich die Gelegenheit nutzen und in einer kleinen Rückschau zeigen, wie sehr sich sowohl unser Magazin, als auch unsere Arbeit in den letzten Jahrzehnten verändert hat.

Als ich in die Verlagswelt eintrat, konnte ich noch nicht ahnen, was für eine technischen Wandel ich miterleben würde. Damals, 1980, war der Taschenrechner und der Walkman für mich bereits eine technische Selbstverständlichkeit.

Doch andere Bereiche meiner Arbeit waren bei weitem noch nicht so fortgeschritten. So zählten damals noch die elektrische Schreibmaschinen, Papier, TippEx, Bleistifte, und der Telex - ein Fernschreiber mit Lochstreifen - zum wichtigsten Handwerkszeug. Zeichner übertrugen Schaltpläne und andere Zeichnungen noch mit Tusche auf transparentem Papier, das anschließend in der Druckherstellung auf Folie übertragen wurde. Manuskripte wurden in Terminals der Setzmaschine eingegeben und in vorgegebenen Spalten ausgedruckt.

Übrigens wurden die digitalen Manuskripte auf große Disketten – sogenannte Floppy-Disks - gespeichert. Heute werden Daten einfach über das Netz verschickt, doch damals musste die Redaktion die Disketten noch selbst zur Technik bringen. Bei einem 180-Seiten Heft lief man ganz schön oft. In der Herstellung sind die Spalten aus gesetzten Manuskripten und Zeichnungen geschnitten und auf DIN A4-Seiten geklebt worden, um dann in der Lithografie eine Druckfolie zu erstellen.