Das Ende von ST Ericsson Joint Venture für Mobilchips wird bis Ende September beendet

Das defizitäre Mobilchip-Joint-Venture ST Ericsson wird aufgelöst. Einige Geschäftsbereiche gehen in die Muttergesellschaften ST Microelectronics und Ericsson über, andere werden geschlossen - rund 2.250 Mitarbeiter werden dadurch ihren Job verlieren.

Ericsson wird dabei den Geschäftsbereich mit LTE-Multimode-Modems inklusive 1.800 Mitarbeitern übernehmen, primär in Schweden, Deutschland, Indien und China.

ST Microelectronics wird 950 ehemalige ST-Ericsson-Mitarbeiter in Italien und Frankreich weiterbeschäftigen, die sich um die Weiterführung des heutigen ST-Ericsson-Geschäftes kümmern werden. Desweiteren übernimmt ST auch einige Test- und Fertigungsstätten, um welche genau es sich handeln wird, wurde nicht bekanntgegeben.

Da ST Ericsson Ende 2012 rund 5.000 Mitarbeiter beschäftigte, bedeutet dies die Entlassung von rund 2.250 Mitarbeitern. Gleichzeitig wurde auch bekanntgegeben, dass Carlo Ferro, derzeit COO bei ST-Ericsson, ab 1. April bis zur Schließung dem zurückgetretenen Didier Lamouche als CEO nachfolgen wird.