Breitband-Ausbau Bürger sehen Netzbetreiber in der Pflicht

Wer sollte Ihrer Meinung nach die Kosten für den Breitband-Ausbau tragen? – fragte Statista über 1000 Personen zwischen 14 und 49 in Deutschland.
Wer sollte Ihrer Meinung nach die Kosten für den Breitband-Ausbau tragen? – fragte Statista über 1000 Personen zwischen 14 und 49 in Deutschland.

Jeder will schnelles Internet. Aber abseits der Ballungsräume lohnt sich der teure Ausbau oft nicht. Die Bürger finden: die Kosten sollen die Netzbetreiber schultern. Viele sehen aber auch noch einen anderen Mitspieler in der Verantwortung.

Der Ausbau der Internet-Infrastruktur dürfte auch dieses Mal wieder auf der Tagesordnung des IT-Gipfels stehen, auf dem sich die Kanzlerin und mehrere Minister heute in Hamburg mit Vertretern der Industrie treffen. Für einen flächendeckenden Breitbandausbau wären Investitionen in Höhe schätzungsweise 20 Milliarden Euro notwendig.

Laut einer Umfrage des Statistik-Portals statista sehen die Bürger dabei vor allem die Netzbetreiber aber auch den Staat in der Pflicht. Nur wenige Menschen halten etwas davon, Websitebetreiber wie z.B. Youtube zur Kasse zu bitten, die eine hohe Bandbreite erfordern. Rund 10 Prozent halten einen Ausbau generell für unnötig.

Statista befragte für die beschriebene Untersuchung über 1.000 Personen über ein Online-Panel. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Bevölkerung Deutschlands zwischen 14 und 49 Jahren.