Digitale Agenda 6,4 Mrd. Euro für die IKT-Branche

Im Rahmen der "Digitalen Agenda für Europa" hat die EU-Kommission kürzlich beschlossen, im kommenden Jahr 6,4 Mrd. Euro für Projekte im Bereich "Forschung und Innovation" bereitzustellen. Davon fließen allein 1,2 Mrd. Euro in Projekte der Informations- und Kommunikationstechnologie, mit denen "Lösungen für dringende gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel, Energieversorgung- und Ernährungssicherheit, Gesundheit und Bevölkerungsalterung" entwickelt werden sollen.

Weitere 600 Mio. Euro sind vorgesehen für Vorhaben, in denen an Themen wie Netz- und Dienstinfrastrukturen der nächsten Generation, Roboter-Systemen, Elektronik- und Photonik-Bausteinen sowie an der Technik zu Nutzung digitaler Inhalte geforscht wird. Mit 400 Mio. Euro will die EU Projekte unterstützen, die erforschen, wie mit Hilfe von IKT die CO2-Emissionen der Wirtschaft verringert werden können. Die EU-Kommission schätzt, das durch die Zuschüsse mehr als 165000 Arbeitsplätze in Europa geschaffen werden.
 
An den Ausschreibungen beteiligen können sich juristische Personen mit Sitz in der EU. Nach Angaben des Europäischen Projektzentrums der TU Dresden sind die ersten Ausschreibungen bereits erschienen. Die Förderquoten für Projekte betragen zwischen 50 und 75 Prozent für gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Demonstrationsaktivitäten.