Erfolgreiches 3. Quartal Texas Instruments mit weiterem Gewinnsprung

Trotz gestiegenen Gewinns will TI 1.100 Mitarbeiter auf dem Weg zum Umbau zum Analog-Chip-Hersteller abbauen.
TIs Firmenzentrale in Dallas, Texas.

Der Halbleiterhersteller Texas Instruments konnte insbesondere auf Grund seiner erfolgreichen Analog-Sparte im 3. Geschäftsquartal 2014 und seiner konsequenten Sparpolitik seine Profitabilität weiter erhöhen.

Nachdem Texas Instruments schon im 2. Quartal seine Profitabilität deutlich erhöhen konnte, steht beim Gewinn im 3. Quartal im Vergleich zum identischen Vorjahreszeitraum ein Zuwachs um gleich 31 % von 629 auf 826 Mio. Dollar zu Buche. Der Umsatz wuchs gegenüber Q3 2013 um 8 % von 3,25 auf 3,5 Mrd. Dollar.

Zu verdanken hat TI diese positiven Zahlen einmal mehr primär seines Analog-Geschäftsbereiches, dessen Umsatz um mehr als 200 Mio. Dollar auf 2,15 Mrd. Dollar anstieg und der einen operativen Gewinn in Höhe von 802 Mio. Dollar ablieferte, 38 % mehr als noch im Vorjahr. Die Rendite vor Steuern stieg damit auf mehr als 37 %.

Der Bereich Embedded Processing konnte um 43 Mio. Dollar auf 711 Mio. Dollar Umsatz zulegen, der operative Gewinn stieg um 31 Mio. Dollar auf 114 Mio. Dollar, was einer Vorsteuerrendite von 16 % entspricht.

Die übrigen Produkte (DLP, ASIC, Wireless, Taschenrechner und Lizenzeinnahmen) verloren 1 % Umsatz gegenüber Q3 2013, waren mit 246 Mio. Dollar operativem Gewinn jedoch deutlich profitabler.

Trotz gestiegenem Umsatz konnte TI die Verwaltungskosten senken, dazu kam eine Reduktion der Investitionen in Forschung & Entwicklung auf nur noch 332 Mio. Dollar (nach 368 Mio. Dollar in Q3 2013), was einem Anteil von nur noch 9,5 % des Umsatzes entspricht - zum Vergleich: Der Analog-Spezialist Linear Technology hat im abgelaufenen Quartal 17,7 % seines Umsatzes in F&E investiert, der Embedded-Processing-Spezialist Freescale sogar 18,4 %.

Finanziell steht TI bestens dar: Alleine das Geldvermögen übertrifft mit 1,3 Mrd. Dollar die Schulden (1 Mrd. Dollar), dazu kommt ein Eigenkapital von fast 10,5 Mrd. Dollar. Die Aktionäre durften sich daher über eine Dividende in Höhe von 319 Mio. Dollar freuen, insgesamt wurden 2014 schon 1,29 Mrd. Dollar gezahlt, 19 % mehr als im Vorjahr.