Wolfspeed SiC-Schottky-Dioden-Portfolio erweitert

Je nach Typ sind die Dioden einsetzbar in PFC-Verstärkerstufen für Server-Netzteile, in Ladegeräten oder in Photovoltaik-Wechselrichtern.
Je nach Typ sind die Dioden einsetzbar in PFC-Verstärkerstufen für Server-Netzteile, in Ladegeräten oder in Photovoltaik-Wechselrichtern.

Sein Angebot an SiC-Schottky-Dioden hat Wolfspeed um vier neue Gleichrichter erweitert. Die 650-V- und 1200-V-Z-Rec-SiC-Schottky-Dioden sollen das Design effizienter Systeme zur Leistungsumwandlung vereinfachen.

Zu den Vorteilen der neuen SiC-Schottky-Dioden von Wolfspeed zählen unter anderem, dass sie keinen Sperrerholungsstrom und keine Sperrverzögerungsspannung aufweisen.
Die 650-V-/12-A-Variante C3D12065A und die 650-V-/16-A-Variante C3D16065A sind im TO-220-2-Gehäuse erhältlich und eignen sich für PFC-Verstärkerstufen in Server-Netzteilen mit Leistungen bis 2400 W und niedriger oder hoher Eingangsspannung.

Daneben sind sie als Bare-Die-Ausführungen mit den Teilenummern CPW2-06500S012B und CPW2-0650-S016B erhältlich. Die Z-Rec-Diode C3D30065D (650 V, 2 x 15 A) besitzt ein TO-247-3-Gehäuse und adressiert Gleichrichtungsanwendungen in Netzteilen mit 3 bis 5 kW. Auch die C4D15120D (1200 V, 2 x 7,5 A) ist im TO-247-3-Gehäuse untergebracht. Sie ist für die Verwendung in Photovoltaik-Wechselrichtern sowie in internen oder externen Ladegeräten vorgesehen.

Wie sämtliche C3D- und C4D-Schottky-Dioden von Wolfspeed zeichnen sich auch die neuen Produkte durch ein dV/dt von 200 V/ns aus. Durch diesen hohen Wert ist die Kopplung mit Si-IGBTs und SiC-MOSFETs  problemlos möglich. Auch steigt die Zuverlässigkeit dadurch, die Ausfallzeiten werden minimiert und höhere Resonanzfrequenzen sind möglich.