Xilinx Rekordergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr

Der FPGA-Hersteller Xilinx hat in dem zum 2. April abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von mehr als 2,3 Mrd. Dollar erzielt. Der Gewinn erreichte dabei fast 650 Mio. Dollar. Bemerkenswert ist dabei, dass der Umsatz in Europa den in Nordamerika erstmals übertroffen hat.

Xilinx-CEO Moshe Gavrielov ist mit dem Geschäftsverlauf vollkommen zufrieden, was angesichts der präsentierten Zahlen wenig überraschend ist: Mit 2,37 Mrd. Dollar Umsatz konnte dieser gegenüber dem Vorjahr um knapp 30 % gesteigert werden, der Gewinn stieg sogar um fast 80 % auf 641,9 Mio. Dollar.

Bemerkenswert ist dabei vor allen Dingen die regionale Verteilung des Umsatzes im letzten Quartal: Während in Asien (ohne Japan) wie schon im Vorjahr 35 % des Gesamtumsatzes erzielt wurden, konnte Europa von 22 auf 30 % zulegen, was einem Wachstum von 35 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und damit sogar Asien in Bezug auf die Wachstumsrate überholte. Nordamerika, also primär die USA, fiel dagegen von 33 % auf 27 % des Gesamtumsatzes zurück, Japan stagnierte bei 8 %.

Ebenfalls bemerkenswert sind die Verschiebungen innerhalb der Xilinx-Produktpalette: Im letzten Quartal konnten 46 % des Umsatzes mit den sogenannten „neuen Produkten“, also Virtex-6, Virtex-5, Spartan-3A und Spartan-3E, generiert werden, was gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 42 % entspricht. Die sogenannten „Basisprodukte“ und „Mainstream-Produkte“ hingegen haben anteilig um 6 bzw. 10 % verloren.

Wenig Verschiebungen gab es dagegegen bei den bedienten Märkten: Während nach wie vor die meisten FPGAs in den Kommunikationsmarkt verkauft wurden (47 %, gegenüber dem Vorjahr unverändert), konnte der industrielle Markt leicht um 2 auf 32 % zulegen, die Datenverarbeitung und Konsumer/Automotive haben jeweils 1 % auf 7 bzw. 14 % verloren.