Neue Strategie zeigt Wirkung NXP blickt auf hervorragendes Geschäftsjahr 2013 zurück

NXP-CEO Rick Clemmer: »Singapur ist ein hervorragendes Testvehikel für die smarte Gesellschaft«.
NXP-CEO Rick Clemmer blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück.

Der niederländische Halbleiterhersteller NXP erzielte 2013 einen Umsatzanstieg von 13% und einen Gewinn in dreistelliger Millionenhöhe, nachdem 2012 noch hohe Verluste zu Buche standen. Die Strategie von CEO Rich Clemmer, NXP zum Anbieter hochwertigerer Chips zu transformieren, zeigt offensichtlich Wirkung.

Mit 4,678 Mrd. Dollar Umsatz übertrag NXP den Vorjahreswert von 4,144 Mrd. Dollar um 13 %. Standen 2012 noch 115 Mio. Dollar Verlust zu Buche, erzielte der "chinesische Hersteller mit Sitz in Eindhoven", wie ihn CEO Rich Clemmer einst bezeichnet hat, einen Gewinn in Höhe von 348 Mio. Dollar.

An Hand der Ergebnisse der einzelnen Geschäftsbereiche kann man ablesen, dass NXPs Strategie, margenarme Standardprodukte durch höherwertige sogenannte High-Performance-Mixed-Signal-Chips (HPMS) zu ersetzen, Wirkung zeigt: Der Umsatz von HPMS-Produkten aus den Bereichen Automotive (+ 9% Umsatz gegenüber 2012), Identifikation (+32 %), Infrastruktur&Industrie (+15 %) und Portable&Computing (+17 %) wuchs insgesamt um 19 % auf 3,533 Mrd. Dollar, während die Verkäufe von Standardprodukten um 2 % auf 1,145 Mrd. Dollar zurückging.

Erfreulich entwickelte sich auch NXPs Schuldensituation: Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sanken zum 31.12.2013 auf 1,193 Mrd. Dollar, nachdem sie Ende 2012 noch 1,496 Mrd. Dollar betrugen. Die langfristigen Verbindlichkeiten blieben mit 3,710 Mrd. Dollar allerdings unverändert hoch.

Als Clemmer allerdings Anfang 2009 den CEO-Posten bei NXP übernahm, war die Situation ungleich dramatischer: Damals erwirtschaftete NXP einen Jahresverlust von 3,6 Mrd. Dollar und ächzte unter einer Schuldenlast von 6,3 Mrd. Dollar.