Apacer SSDWidget Live-Stream vom Server

Informationsoberfläche des SSDWidget
Informationsoberfläche des SSDWidget

Cloud Computing stellt die Admins vor neue Herausforderungen. Wie kann ein Server, der durchgehend Daten bereitstellt und an dem viel Hardware hängt überwacht werden? Apacer bietet mit dem SSDWidget dafür eine mögliche Lösung an.

Die meisten Harddisk-Laufwerke und Solid State Drives (SSDs) nutzen eine Self-Monitoring, Analysis, and Reporting Technology, kurz S.M.A.R.T. um den Laufwerkstatus jederzeit zu überprüfen. Dabei werden die Größen Temperatur, Nutzungsdauer und Löschzeiten gemessen. Im Zeitalter des Cloud-Computings jedoch sind Manager bei der Überwachung von Cloud-Speichern auf das 3A-Management (Anytime, Anywhere, Any device) angewiesen, während sich die traditionellen S.M.A.R.T.-Tools nur zur Überwachung einzelner PCs nutzen lassen. In Situationen wie bei unerwarteten Manipulationen, Unregelmäßigkeiten bei der Stromversorgung oder Schäden an der Schnittstelle muss der Anwender vor Ort sein, sonst lassen sich Daten eventuell nicht mehr retten.

Überwachung und Wartung vom Handy aus

Apacer hat mit SSDWidget ein Dienstprogramm zur Überwachung und Wartung von Diskspeichern entwickelt. Die Echtzeit-Überwachungs- und Diagnosesoftware läuft unter Windows und Linux und bietet Features wie S.M.A.R.T., Disklöschung und mobile Überwachung. Zusätzlich gibt es eine App, die dem Anwender die Überwachung des Laufwerksstatus von einem Mobilgerät aus ermöglicht. SSDWidget ist für SSDs mit den Schnittstellen SATA und PCIe ausgelegt.

Detaillierte Datenauswertung

Ein Bestandteil von SSDWidget ist die S.M.A.R.T.-Funktion, die für die Lebensdauerüberwachung und die Auslastungsanalyse mit SSD-Statusinformationen aufwartet. Dabei werden mehrere Statusattribute berücksichtigt, wie etwa die Zahl der fehlerhaften Blöcke, die spätere Gesamtanzahl fehlerhafter Blöcke, die Maximalzahl der Löschvorgänge, die durchschnittliche Zahl der Löschvorgänge, die Betriebsstunden und die Zahl der Einschaltvorgänge. Alle diese Daten liefern Aufschlüsse über die Auslastung des Laufwerks und für die Ausfallvorhersage. Mit regelmäßigen Scans lässt sich schließlich ermitteln, ob irgendwelche Daten beschädigt wurden.