Kundenspezifische Chips geplant IBM lizenziert ARM-Cortex-Kerne

IBM-Logo und ARM-Architektur

IBM hat eine Reihe von ARM-Cortex-Prozessoren lizenziert. Die Mikroprozessor-Kerne will IBM seinen Kunden für spezifische Auftragschips anbieten. Dazu gehören Unternehmen, die Netzwerk-Router, Switches und Mobilfunk-Basisstationen bauen.

Bekannt ist IBM für seine großen Hardware-Installationen, die Unternehmenssoftware und die damit verbundenen Dienstleistungen – bis hin zu Finanzierung und Consulting. Die Halbleiter-Aktivitäten der IBM Microelectronics stehen da etwas im Schatten, sind aber nicht minder bedeutend.

Jetzt hat IBM eine ganze Reihe von ARM-Technologien bzw. -Kernen lizenziert: Die ARM Cortex-A15-, Cortex-A12-, Cortex-A7- und Cortex-M4-Prozessoren sowie der ARM Mali-450-Grafikprozessor sind in der neuen Lizenzvereinbarung enthalten. Die neuen ARM-Prozessoren ergänzen ein bereits großes Spektrum an IBM-Design-Tools und -IP. Mit der Aufnahme der ARM-Architektur in sein IP-Angebot – neben der IBM-eigenen POWER-Architektur – adressiert IBM den Bereich der Echtzeit- und Embedded-Anwendungen. Besonders hat man offenbar Kommunikationsinfrastruktur und mobile Geräte im Blick.