Neue Mikrocontroller von NXP i.MX 8X für Safety-Anwendungen

Neue Mikrocontroller i.MX8X von NXP für Applikationen mit Secutity-Anforderungen.
Die neuen Mikrocontroller i.MX 8X von NXP eignen sich dank ECC (Error Correction Code) für Applikationen die Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen.

Mit drei Mikrocontroller-Neuheiten zur Embedded World addressiert NXP Industrie- und Automobilapplikationen ebenso wie IoT- und tragbare Applikationen incl. Wearables.

Die erfolgreichen Mikrocontrollerreihen i.MX 8 und i.MX 8M erweitert NXP um eine dritte Reihe: i.MX 8X. Erste Vertreter der neuen Mikrocontrollerreihe sind der i.MX 8QuadXPlus und der i.MX 8DualXPlus. Beide basieren auf den Prozessorkernen Cortex-A35 und Cortex-M4 von ARM und sind für eine höhere Zuverlässigkeit als erste i.MX-Mikrocontroller mit ECC (Error Correcting Code) ausgestattet. Sie ermöglichen eine Zertifizierung entsprechend SIL 3 (Safety Integrity Level) für Industrieapplikationen, z.B. in Robotersteuerungen und Drohnen, und bis ASIL B (Automotive Safety Integrity Level) für Applikationen im Automobil wie z.B. in Kameras und Displays.

Schwerpunkt: Systemsicherheit

Für den Einsatz in der Automatisierungstechnik, in Geräten mit HMI (Human Machine Interface) und in speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) werden Steuerungen gefordert, die mit hoher Zuverlässigkeit ganze Produktionslinien und Prozese steuern und überwachen. Der ECC-Schutz im i.MX 8QuadXPlus und im i.MX 8DualXPlus hilft fehlerhafte Daten im Speicher zu erkennen und zu korrigieren. Sie verfügen ebenso über die von den Mikrocontrollern i.MX 8 und i.MX 8M bekannte Ausfallsicherung für Anzeigefunktionen. So kann der Cortex-M4 wichtige Systeminformationen anzeigen, während der Cortex-A35 nach einer erkannten Störung neu startet.
Für eine niedrigere Ausfallwahrscheinlichkeit mit höherer MTBF (Mean Time Before Failure) werden die i.MX-8X-Mikrocontroller in einem FD-SOI-Prozess (Fully Depleted Silicon-On-Insulator) hergestellt, der eine höhere Immunität gegen Soft Error und latch up bietet.

Bessere Grafik, weniger Stromaufnahme

Für batteriebetriebene Geräte, die hohe Anforderungen an die Grafik stellen, hat NXP den neuen Mikrocontroller i.MX 7ULP entwickelt, der mit neuen Energiesparmodis ausgestattet wurde. Er enthält eine leistungsfähige GPU und soll in IOT-Applikationen, tragbaren Druckern, Wearables, Gesundheits- und Spieleanwendungen eingesetzt werden können. Die heterogene Architektur des i.MX 7ULP mit Cortex-A7 und Cortex-M4 von ARM erlaubt eine vollständige Separierung der Applikation, so dass zwei autarke und unabhängig arbeitende Bereiche mit eigener Stromversorgung, Taktung und Peripherie entstehen.

Mikrocontroller mit 1 MB SRAM

Seine Mikrocontrollerfamilie Kinetics K27/K28 erweitert NXP um Versionen mit 1 MB SRAM. Der auf dem Chip integrierte Speicher reduziert gegenüber externem SRAM die Gesamtleistungaufnahme. Als Hauptanwendungen nennt NXP Wearables, die dank des größeren integrierten SRAMs mehr Apps speichern und zugleich kleiner und stromsparender gebaut werden können.