Mentor Graphics Emulator für Hard-/Software-Co-Verifikationen

Jean-Marie Brunet, Senior Director of Marketing der Emulation Division von Mentor Graphics
Jean-Marie Brunet, Senior Director of Marketing der Emulation Division von Mentor Graphics

Mentor Graphics kündigt mit der Emulationsplattform Veloce Strato die dritte Generation seiner Rechenzentrums-basierten Emulationsplattformen an. Im Rahmen der Ankündigung präsentiert Mentor auch den Hochleistungsemulator Veloco StratoM und das Betriebssystem Veloce Strato OS.

Veloce StratoM ist bereits bei ausgewählten Kunden im Einsatz. Der Emulator erreicht bei voller Bestückung eine Kapazität von 2,5 Milliarden Gattern. Über eine Verbindung zu Veloce Strato lässt sich die Gesamtkapazität basierend auf der Anzahl der angeschlossenen Emulatoren erhöhen. Veloce StratoM verfügt über Steckplätze für 64 Advanced Verification Boards (AVBs) und benötigt voll bestückt eine Leistung von 50 kW (22,7 W/MGate).

Weitere Leistungsverbesserungen sind: ein bis zu fünffach höherer Gesamtdurchsatz (schnellste Kompilierungs-Laufzeit-Debug-Sequenz), eine bis zu zehnfach kürzere Time-to-Visibility (schnellste Zeit zum Debuggen), eine bis Faktor drei schnellere Kompilierungszeit (mit 100prozentiger Erfolgsrate) und eine bis zu dreifach höhere Co-Modellierungs-Bandbreite (schnellste verfügbare virtuelle Co-Modellierungslösung).

»Die neue Veloce-Strato-Plattform«, sagt Jean-Marie Brunet, Senior Director of Marketing der Emulation Division von Mentor Graphics, »ist für Designs mit maximal 15 Milliarden Gatter ausgelegt, und dieses Maß an Komplexität wird in den nächsten fünf Jahren und darüber hinaus vonnöten sein.«

Das Betriebssystem Veloce Strato OS indes bildet die Grundlage für eine gemeinsame Infrastruktur für alle Hard- und Software-Anwendungen von Veloce Strato. Veloce Strato OS ist unabhängig von der Hardware-Plattform, so dass Veloce-Apps und Protokoll-Lösungen zwischen den Hardware-Plattformen austauschbar sind. Dazu gehören Veloce-Apps wie die Veloce-Power-App, Veloce-DFT-App und Protokoll-Lösungen wie Veloce VirtuaLAB (virtuelle Peripherie), iSolve (physikalische Peripherie) und Softmodelle.