Umfrage auf der embedded world ARM-Gewinnspiel zeigt Dominanz des Eco-Systems auf

Während der Messe embedded world hatten unsere Leser Gelegenheit, am Stand der WEKA FACHMEDIEN GmbH und online sechs Fragen zum Thema "ARM" zu beantworten und u.a. ein MDK im Wert von 5.000 Dollar zu gewinnen. Die Auswertung der Antworten liegen vor und die Gewinner sind gezogen.

Von den mehr als 1.000 Teilnehmern gaben 85 % an, bereits ARM-basierte Mikrocontroller einzusetzen. Diejenigen, die das (noch) nicht tun, gaben als Hinderungsgrund primär (76 %) existierende Software, die für andere Architekturen entwickelt wurde, an.

Weniger wichtige Hinderungsgründe sind dagegen das Risiko einer Migration (24 %) oder fehlende Eigenschaften von ARM-MCUs - bei letztrer Frage stimmten nur 4 % zu, man kann also daraus schließen, dass es im ARM-Universum für fast jede Anwendung einen passenden Mikrocontroller gibt.

Eine weitere Frage betraf einen möglichen Wechsel von einem Mikrocontroller auf ein Linux-basierendes System, was ja angesichts der immer größeren Komplexität der Chips und Software eine große Hilfe sein könnte, die Aufwände für die SW-Erstellung zu reduzieren.

Aus Sicht von 74 % der Teilnehmer müsste ein solches System billiger sein als heute, um von einer MCU wechseln zu können. jeweils 13 % sagten, es müsse in Java programmierbar sein bzw. gaben sonstige Gründe an.

Von diesen betrafen 13 % eine geringere Leistungsaufnahme, 37 % forderten harte Echtzeit, 29 % geringere Speicheranforderungen und 14 % ein schnelleres Booten als das heute der Fall ist.

Last but not least haben wir gefragt, wieviele MCU-Hersteller mit ARM-basierten Chips bekannt sind. Das etwas überraschende Ergebnis: 37 % der Teilnehmer kennen "nur" 5 oder weniger Hersteller, 22 % 5 bis 10 und 41 % 10 oder mehr. Tatsächlich existieren Cortex-M0+ bis -M4-Produkte von Analog Devices, Andes, Atmel, Cypress, Freescale, Infineon, Nuvoton, NXP, Silicon Labs, Spansion, ST Microelectronics, Texas Instruments, Toshiba und XMOS.

Offenbar ist es ARM marketingmässig deutlich besser als so manchem Controller-Hersteller gelungen, seine Produkte und sein Geschäftsmodell zu kommunizieren.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner

Den Hauptpreis, ein ARM-MDK von Keil im Wert von 5.000 Dollar, gewann Michael R. aus Giengen an der Brenz, den 2.-5. Preis, also jeweils ein Entwicklungsboard, ging Herrn Alexander G. aus Teltow, Herrn Ferry H. aus Ulm, Herrn Joel H. aus Hagen und Herrn Klaus-Dieter H. aus Gröbenzell.

Die Gewinner der Eintrittsgutscheine für die große Konferenz für ARM-Systementwicklung am 9. Oktober in München werden schriftlich benachrichtigt und können aus Platzgründen hier nicht einzeln aufgeführt werden.

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Das Embedded-World ARM-Gewinnspiel - dies sind die Antworten

Wieviele Messebesucher setzen bereits ARM-Mikrocontroller ein? Wenn nicht, warum nicht? Kann Linux eine MCU ersetzen? Und wieviele MCU-Hersteller sind bekannt? Hier sind Ihre Antworten.