Unterstützung für Fraunhofer-Institute 100 Millionen für Elektronikforschung in Sachsen

Politiker und Wissenschaftler entfüllen  symbolisch die Eingangsstele am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme in Dresden.
Politiker und Wissenschaftler enthüllen symbolisch die Eingangsstelle am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme in Dresden.

350 Millionen Euro stellte das Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Elektronikforschung in Deutschland zur Verfügung. Zwei Drittel der Investionen wurden bereits vergeben, nun ging der letzte Teil an vier Fraunhofer-Institute in Sachsen.

Die »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland« ist eine Organisation verschiedener wissenschaftlicher Institute, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 350 Millionen Euro gefördert wird. Das Ziel ist es, die Innovationsfähigkeit der Halbleiter- und Elektronikindustrie in Deutschland und Europa im globalen Wettbewerb zu stärken.

Nun wurden auch die letzten 100,8 Millionen Euro aus diesem Topf vergeben. Empfänger sind die Fraunhofer-Institute für Photonische Mikrosysteme IPMS, für Integrierte Schaltungen und Systeme IIS, für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM sowie für Elektronische Nanosysteme ENAS, alle angesiedelt in Sachsen.

Das Geld wir unter anderem für die grundlegende Modernisierung und Erweiterung der vorhandenen Forschungsausstattung genutzt. Wichtige Investitionsbereiche umfassen Anlagen für die Herstellung von neuartigen Mikrosystemen, Leading Edge CMOS Prozessen auf 300 mm Wafern, die 2.5/3D Waferlevelintegration sowie Geräteausstattung für Schaltungsdesign, Test und Zuverlässigkeitsprüfungen.

Auch gefördert werden weitere Institute des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik sowie das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik. Hier haben wir bereits darüber berichtet.