Code-Analyse, Scheduling, Security Werkzeuge für smarte IoT-Entwickler

Durch die allgegenwärtige Vernetzung steigt der Entwicklungsaufwand. Um Vorhandenes nicht neu zu erfinden bieten sich fertige Software-Komponenten an, die sich in die eigene Anwendung integrieren lassen.

Internet of Things (IoT) beschreibt eine Welt von miteinander kommunizierenden Gegenständen, die uns umgeben. Das klingt erst einmal allumfassend und trivial. Bei einem Fahrzeug besteht die Elektronik z.B. aus vielen intelligenten Einheiten, die miteinander kommunizieren. Von einem Internet der Dinge spricht man beim Auto aber erst, wenn das Auto mit anderen Autos kommuniziert und nicht nur der ABS-Sensor mit dem Boardcomputer.

Der Unterschied zwischen einem lokalen Embedded-System und dem IoT ist die Kommunikation mit der Außenwelt: Bei IoT-Geräten kommen Mechanismen wie Cloud Server zum Einsatz, um zwischen den einzelnen IoT-Teilnehmern zu vermitteln. Die Gegenstellen werden dabei von Smart Devices, wie Tablet oder Smartphone, weiteren Cloud Servern oder privaten Servern gebildet. Smartphone und Tablet dienen dabei oft als Fernbedienung oder (zweites) Display. Cloud Server werden dazu verwendet eine möglichst breite Verfügbarkeit der Daten zu erreichen. Firmeneigene Server dienen überwiegend der Gerätewartung, also für Firmware-Updates oder dem Austausch von Log-Daten.

Dank dieser digitalen Netze profitieren Unternehmer wie auch jeder individuell: Durch Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) und den daraus resultierenden Analyse- und Vorhersagemöglichkeiten der Datenmengen, erzeugt das IoT eine extrem hohe Transparenz. Maschinen erkennen ihre Verschleißgrenzen und können drohende Ausfälle rechtzeitig erkennen und verhindern. Patienten können basierend auf Echtzeit-Analysen gezielter behandelt werden. Kritische Zustände werden rechtzeitig erkannt und im Vorfeld bereits vermieden.

Über die Vielzahl an Kommunikationswegen entstehen große Datenmengen, die zwingend geschützt werden müssen. Auch die Übertragungswege selbst müssen genauso geschützt werden, sowohl gegen Manipulation durch Dritte, gegen Mutation durch Fehler als auch gegen Ausspähen. Daten können dabei auch Steuerkommandos sein, die vom Smartphone oder einer anderen Fernbedienung ausgelöst wurden. Diese sensiblen und sicherheitsrelevanten Daten werden über den öffentlichen Bereich des Internets transportiert. Ob damit die Heizung im Haus gesteuert wird oder Zutrittskontrollen im Industriegebäude – der Sicherheitsgedanke wird bei allen Anwendungsfällen immer wichtiger.

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