Smart Home Wenn Allianz und Telekom das Haus überwachen

Das Smart-Home-Gateway Qivicon der Telekom verbindet Sensoren im Haus mit der App auf dem Smartphone oder einer Notrufzentrale.
Das Smart-Home-Gateway Qivicon der Telekom verbindet Sensoren im Haus mit der App auf dem Smartphone oder einer Notrufzentrale.

Der Allianz-Versicherungskonzern und die Deutsche Telekom bieten ein Smart-Home-Paket an, bei dem Sensoren das Heim überwachen. Im Alarmfall kümmert sich ein Assistenz-Service der Allianz um das Haus – wenn die Bewohner nicht zu Hause sind.

Der Allianz-Versicherungskonzern und die Deutsche Telekom bieten ein Smart-Home-Paket an, bei dem Sensoren das Heim überwachen. Im Alarmfall kümmert sich ein Assistenz-Service der Allianz – wenn die Bewohner nicht zu Hause sind.

Allianz und Telekom haben ein »digitales Bündis« beschlossen und bieten gemeinsam eine Art »digitaler Pannenhilfe« für zuhause an. Das Heim wird mit Sensoren ausgestattet, die offene Türen und Fenster, Rauchentwicklung oder Wassereinbruch erkennen. Die Telekom sorgt für die technische Übermittlung von Alarmen und die Allianz bietet passende Versicherungsleistungen dazu an.

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Smart-Home-Überwachung

Allianz und Telekom bündeln ihre Angebote: Zur Smart-Home-Box der Telekom kann man einen Notfall-Dienst der Allianz buchen, der sich kümmert, wenn ein Sensor zuhause Alarm auslöst.

Schon seit gut einem halben Jahr vertreibt die Telekom unter dem Namen »Qivicon« eine Smart-Home-Box die Sensoren in der Wohnung oder dem Haus mit dem Internet verbindet. Die Qivicon-Box wird einerseits mit dem Internet-Router verbunden und hat auf der anderen Seite ein Funk-Interface um verschlüsselt mit Sensoren im Haus zu kommunizieren. Bisher gibt es zwei Firmen, die Funksensoren und -aktoren für das Qivicon-System anbieten. Dazu gehören Rauchmelder, Heizungsthermostate, Wasserstandsmelder, Sensoren für Türen und Fenster, Rolladensteuerungen, Funksteckdosen und Bewegungsmelder. Wenn etwas ungewöhnliches passiert, übermittelt der betreffende Sensor einen Alarm, den der Bewohner auf seinem Smartphone sieht.

Für 9,99 Euro im Monat kann man den »Assistance«-Service der Allianz buchen. Dann werden Alarme auch an das Notfall-Assistenz-Center der Allianz weitergeleitet. Dieser versucht dann zunächst telefonisch den Bewohner zu kontaktieren und weitere Maßnahmen abzustimmen, die i.d.R. darin bestehen, dass zunächst ein Nachbar angerufen wird, der einen Wohnungsschlüssel hat und – wenn dieser nicht erreichbar ist – ein Sicherheitsdienst zum Objekt geschickt wird, der dem Alarm nachgeht. Ist der Bewohner nicht erreichbar, dann wird der Allianz-Notfalldienst selbständig aktiv – sofern das mit dem Bewohner vereinbart ist. Allerdings verschafft sich die Assistenz keinen Zugang zur Wohnung. Es wird also nur von außen nachgesehen, ob z.B. die Wohnung aufgebrochen worden ist oder ob Rauchentwicklung sichtbar ist. Wenn weitere Maßnahmen erforderlich wären, würden Feuerwehr oder Polizei hinzugezogen. Wenn ein Schaden eingetreten ist, organisiert der Assistenz-Service der Allianz Handwerker, die den Schaden beseitigen oder z.B. einen Sicherheitsdienst, der eine aufgebrochene Wohnung bewacht.