Forschung und Entwicklung Unternehmen stocken F&E-Mitarbeiter auf

Forschung bei IBM im Watson-IoT-Forschungszentrum in München.
Forschung bei IBM im Watson-IoT-Forschungszentrum in München.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung gibt bekannt, wie stark die Zahl der Mitarbeiter in den Forschungsabteilungen der Unternehmen gestiegen ist.

Der Erfolg des Standorts Deutschland hängt maßgeblich von Innovation ab. 2014 waren in Deutschland mehr als 600.000 Menschen in Forschung und Entwicklung beschäftigt, mehr als die Hälfte davon in der Wirtschaft. 2015 stieg die Zahl der Beschäftigten in den F&E-Abteilungen der Unternehmen sogar um knapp 44.400 auf fast 416.100. Eine Steigerung von 12 Prozent – der höchste Zuwachs in 20 Jahren.

Deutschlands Stärke in Forschung und Innovation schlägt sich auch im Welthandel für forschungsintensive Waren nieder: Mit 11,8 Prozent (2015) liegt Deutschland knapp hinter den USA mit 12,6 Prozent und deutlich vor Japan mit 6,3 Prozent. In Europa nimmt Deutschland damit den Spitzenplatz ein.