Agile Software-Entwicklung Trainieren für wechselnde Anforderungen

Im Seminar »Agile Methoden für Embedded-Software-Entwickler« am 29. und 30.11. November erfahren die Teilnehmer von Referent Prof. Dr.-Ing. Jörg Wollert nicht nur die Theorie, sondern erhalten auch Tipps zur praktischen Umsetzung der scheinbar einfachen Regeln.

Die Probleme eines Software-Projekts beginnen schon ganz am Anfang, nämlich dann, wenn der Kunde oder Auftraggeber genau beschreiben soll, was er eigentlich will. Zwar gibt es »High-Level Targets« und »Visionen«, was das Endprodukt können soll, doch genauso schwammig, wie diese Begriffe sind, ist oft auch die Beschreibung dessen, was am Ende dabei herauskommen soll. Schwierig wird es dann, wenn ganz konkret festgelegt werden muss, wie sich Funktionen verhalten sollen, wie Bedingungen ineinandergreifen, was passiert wenn... Spätestens wenn ein erster Prototyp vorliegt, stellt der Auftraggeber dann fest: Das habe ich mir ja ganz anders vorgestellt. Oft treten auch erst im Projektverlauf Probleme oder Fragen auf, die man am Anfang noch nicht in aller Detailtiefe erfassen konnte. Und dann kann schließlich auch noch der Wettbewerb dazu führen, dass der Funktionsumfang des Produkts geändert werden muss. Das Problem, ein Ziel im Auge zu behalten, das sich ständig bewegt ist praktisch so alt wie die Software-Entwicklung.

Schon in den 1990er Jahren hat man deshalb nach Methoden gesucht, um sich von starren Vorgehensweisen wie dem V-Modell zu lösen. Mit dem Aufkommen des Lean Management in Japan entstanden auch Ideen zu einer schlanken Software-Entwicklung, die zum Scrum-Modell führten. Die Verbesserung des Software-Entwicklungsprozesses stützt sich auf drei fundamentale Grundsätze. Dies sind Transparenz (Projektverlauf für alle sichtbar), Überprüfung (in regelmäßigen Abständen) und Anpassung (kontinuierliche Anpassung der Anforderungen an das Produkt). Die Definition des Scrum Framework besteht aus Rollen, Aktivitäten und Artefakten. Die Regeln von Scrum sind einfach zu verstehen – die Umsetzung ist allerdings schwierig.

Hier lohnt es sich, auf die Expertise von Experten zurückzugreifen. In einem zweitägigen Intensiv-Seminar im kleinen Kreis erklärt Prof. Dr. Jörg Wollert die Grundlagen agiler Software-Entwicklung und stellt diese den traditionellen Prozessmodellen gegenüber. Dabei geht er besonders auf die Besonderheit von Entwicklern in Embedded- und Automatisierungsprojekten ein, die sich mit agilen Ansätzen konfrontiert sehen.

Thema: Agile Methoden für Embedded-Software-Entwickler
Wann: 29.–30. November 2016
Wo: WEKA Fachmedien, Haar bei München
Info: www.training-for-professionals.de