Entwicklungswerkzeuge Tool-Kombination für Multi-Core-Systeme

Mittels aufgezeichneter Trace Information sind Modelle automatisch erstell-, verfeiner- und optimierbar.
Mittels aufgezeichneter Trace Information sind Modelle automatisch erstell-, verfeiner- und optimierbar.

Wie kann ich meine Software für ein Multi-Core-System optimieren? Zwei Tool-Hersteller wollen Antworten liefern: Der eine zeigt, wie man seine Modelle optimieren muss, der andere verifiziert die Änderungen durch Messungen an der Hardware.

iSYSTEM und Timing-Architects Embedded Systems schließen ihre Entwicklungswerkzeuge zusammen. Damit wird eine teilautomatisierte Software-Architektur-Entwicklung von Multi-Core Embedded-Systemen möglich. Das soll helfen, den Übergang von Single-Core- zu Multi-Core-Systemen möglichst effizient und risikoarm zu bewerkstelligen. Die Tools kombinieren hardwarenahe Laufzeitmessung und modellbasierte Optimierung, was eine automatische und präzisere Modellerstellung sowie einen kontinuierlichen Abgleich zwischen Modell und Realität auf Basis von Hardware-Traces ermöglicht.

Embedded-Systeme werden zunehmend auf Basis moderner Multi-Core-Mikrocontroller entwickelt. Gründe sind steigende Anforderungen an Performance und Zuverlässigkeit solcher Systeme.

Timing-Architects steuert mit seiner TA Tool-Suite Simulations- und Optimierungs-Tools bei, die Leistung und Reaktionverhalten von (Multi-Core-)Systemen verbessern. Mit dem TA-Simulator können Echtzeitanforderungen mittels eines Modells bereits vor und während der Entwicklung geprüft werden. Mit dem TA-Optimizer werden manuelle und fehleranfällige Entwicklungsentscheidungen, wie z.B. die Verteilung von Funktionen auf die Kerne des Multi-Core-Prozessors, automatisiert durchgeführt und bewertet. Dies bewirkt den Wegfall zeitaufwendiger Entwicklungs-Durchläufe und die Reduktion von kostenintensiven Hardware-Tests. Die Hardware-Nutzung – im Wesentlichen die Ressourcen Prozessor und Speicher – wird präzise untersucht und optimiert.