Security Sicherheitsfaktor Zeit

Die Zeit ist bei Angriffen aus dem Netz ein kritischer Faktor: Genauso wie ein Herzinfarktpatient möglichst schnell ins Krankenhaus muss, müssen bei einem IT-Angriff so schnell wie möglich Gegenmaßnahmen ergriffen werden, bevor sich der Schaden ausbreiten kann.

Die Sicherheitsexperten von Intel haben ein Whitepaper zum Thema Cyber-Sicherheitsvorfälle in Unternehmen veröffentlicht. An der Umfrage, die die Enterprise Strategy Group (ESG) im Auftrag von Intel Security durchführte, nahmen 700 internationale IT- und Security-Verantwortliche teil. Eines der Ergebnisse ist, dass die Befragten von sicherheitsrelevanten Vorfällen überschwemmt werden.

Die befragten deutschen Unternehmen haben vor allem Probleme damit, einen gezielten Angriff schnell einzudämmen (67 Prozent), die IT wieder in den reibungslosen Betrieb zu bringen (durchschnittlich 14 Stunden) und das Problem nachhaltig zu lösen (26 Stunden). Gezielte Angriffe auf ihr Unternehmen – die schädlichste Form des Cyberangriffs – machen fast ein Drittel (27 Prozent) aller Vorfälle in Deutschland aus. Hauptprobleme sind der mangelnde Überblick über Aktivitäten der Anwender, Vorgänge im Netzwerk, fehlendes Know-how und Erfahrung sowie schlechte Analysefähigkeiten im Unternehmen.

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Unternehmen, die nicht in der Lage sind, Angriffen schnell zu begegnen, öffnen Hackern Tür und Tor: Diese können dann innerhalb ihres Netzwerks für Tage, Wochen oder sogar Monate aktiv sein. Organisationen, die nicht schnell handeln können, riskieren bei ausgeklügelten Angriffen einen großen Schaden. Die Hauptprobleme für die zu lange Reaktion ist laut der Befragten das mangelnde Wissen über die Aktivitäten der Nutzer und im Netzwerk, ebenso wie fehlende investigative Fertigkeiten und Erfahrung im Unternehmen. Nicht zuletzt stellen nicht ausreichende Analysefähigkeiten eine Herausforderung dar.

Zeitkritisch wie ein Herzinfarkt

»Herzinfarktpatienten müssen innerhalb der ersten, alles entscheidenden 'Goldenen Stunde' ins Krankenhaus eingeliefert werden, um die Überlebenschancen zu erhöhen – genau so muss die Sicherheitsbranche daran arbeiten, die Zeit zu verkürzen, die von der Entdeckung bis zur Abwehr eines Angriffs verstreicht, bevor Schaden entsteht«, erklärt Hans-Peter Bauer, Vice President Central Europe bei Intel Security. »Dazu müssen sich Unternehmen einige Fragen ehrlich beantworten – was machen sie nicht richtig, wo muss die IT ihre Sicht auf die Sicherheit ändern: weg von manuellen zu automatisierten Aufgaben, von überlastetem Personal zu Analytics und Automatisierung und von isolierten punktuellen Produkten zu integrierten Plattformen.«