Embedded-Computer Qseven-Modul mit ARM9-Prozessor

Qseven-Modul mit Marvell/ARM-Prozessor: das TK71 von Ka-Ro.

In einer Zusammenarbeit von Avnet Memec, Ka-Ro electronics und kernel concepts enstand die Entwicklungsplattform »WarpComm«, die aus einem Qseven-Modul mit ARM-Kern, einer Basisplatine sowie einer Linux-Portierung besteht.

WarpComm ist eine Entwicklungsplattform auf Basis eines ARM9-kompatiblen Marvell-Kirkwood-Prozessors. Das Modul eignet sich für eine Vielzahl von Applikationsbereichen, wie z.B. Netzwerkspeicher oder digitale Videorekorder. Als »Plug and Play«-Lösung lassen sich alle Funktionen sofort nutzen.

Das Herzstück des WarpComm-Kits ist das Ka-Ro Computermodul TK71, ein Qseven-Modul mit einem 1,2-GHz-Kirkwood-Prozessor 88F6281 von Marvell. Viele der vom Qseven-Standard definierten Schnittstellen wie z.B. Gigabit-Ethernet, Serial-ATA, PCI-Express und USB werden direkt unterstützt und mit etwa 2W ist die Leistungsaufnahme deutlich geringer als vergleichbare Lösungen mit x86-Prozessoren.

Das vorinstallierte Linux-Betriebssystem wird vom Siegener Linux-Experten kernel concepts betreut und ist mit der Kernel-Version 2.6.35 bereits auf aktuellem Stand. Für eine einfache Anpassung der Linux-Umgebung dient µCross, eine moderne, Linux-Distribution für Embedded- und mobile Geräte.

Das Qseven-Modul TK71 zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • 1,2-GHz-Kirkwood-Prozessor 88F6281 von Marvell
  • 256 MByte oder 512 MByte DDR2-667 SDRAM
  • 128 MByte NAND Flash
  • Gigabit-Ethernet-PHY
  • 7-Port USB-2.0-Hub

Eine Light-Version der µCross Embedded-Linux-Distribution von kernel concepts steht auf der www.warpcomm.org Seite zum Download bereit. Das WarpComm-Entwicklungskit, bestehend aus Modul und Basisplatine kostet 299 Euro.