Cybersicherheit Politik und Wirtschaft beraten über Risiken der Digitalisierung

Die BKA-Massendatenspeicherung hat negative Konsequenzen

Das Sicherheitsbewusstsein ist in vielen Firmen gestiegen. Mehr als 300 Teilnehmer kommen zu einer Tagung in Hannover zusammen, um Risiken und Abwehrmaßnahmen zu diskutieren.

Die Bedeutung der Digitalisierung und Vernetzung der industriellen Produktion wird immer größer – damit wachsen aber auch die Risiken. Vertreter sowohl der Politik als auch der Wirtschaft sehen die Gefahr von Cyber-Kriminalität als immer realistischer an. Über die Art der Risiken, die Vorbereitung darauf und mögliche Lösungen soll heute auf der »Wirtschaftsschutztagung Niedersachsen 2017« diskutiert werden, wie Niedersachsens Innen- und Wirtschaftsministerium mitteilten. Mehr als 300 Vertreter von Unternehmen sowie auch von Ministerien und Sicherheitsbehörden hätten sich angemeldet.

Einer Anfang Oktober vom Beratungsunternehmen EY veröffentlichten Umfrage zufolge geraten deutsche Unternehmen nach eigener Einschätzung zunehmend ins Visier von Cyber-Kriminellen. Besonders unter Druck stehen demnach Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Euro Umsatz. Gleichzeitig ist die Digitalisierung und vor allem die sogenannte Industrie 4.0, also intelligente Roboter ebenso wie die Vernetzung aller Dinge und Komponenten in einer Werkshalle, zu einem immer wichtigeren Thema geworden – bis hin zur Autoindustrie und den selbstfahrenden Autos.