Rapid Prototyping Per Mausklick vom Funktionsmuster zur Serie

Trägerboard für i.MX6-Modul nach Kundenvorgaben: Der Rapid Project Service von Phytec macht's möglich.
Trägerboard für i.MX6-Modul nach Kundenvorgaben: Der Rapid Project Service von Phytec macht's möglich.

Phytec erweitert seinen Rapid-Demonstrator-Service rund um den i.MX6 von NXP. Aus über 50 Schaltungsblöcken kann man sich einen individuelles Prototyp konfigurieren, der später auch in eine Serienproduktion überführt werden kann.

Phytec bietet für sein ARM-Modul phyCORE-i.MX6 einen Rapid-Demonstrator-Service an, bei dem der Kunde sich über ein Web-Interface ein individuelles System konfigurieren kann. Mit dem Demonstrator kann der Entwickler die Hard- und Software testen und abschätzen, ob sich sein Produktdesign wie geplant verwirklichen lässt.

Für die Konfiguration des Demonstrators stehen über 50 verschiedene Building-Blöcke – komplett ausgebaute Funktionseinheiten für gängige Funktionen wie Ethernet, RS232, Audio, Input / Output etc. – zur Wahl. Alle Schaltungsteile sind industrietauglich und hinsichtlich Preis und Verfügbarkeit optimiert. Die spezifische Rapid-Demonstrator-Elektronik wird innerhalb von nur 15 Arbeitstagen geliefert, inklusive phyCORE-i.MX6 Modul, Bootloader und angepasstem Betriebssystem, Debug-Adapter und Dokumentation. Den Rapid Schaltplan gibt’s bereits nach zwei Arbeitstagen.

Die Building-Blöcke sind in drei Zonen für die Platzierung auf der späteren Basisplatine eingeteilt: Connector, Placement und Extension. Ihre Reihenfolge bzw. Anordnung in der Connector-Zone kann bei der Eingabe bestimmt werden. Aus Art und Anzahl der gewählten Funktionen ergibt sich dann das Platinenformat für den Rapid Demonstrator. Zur Verfügung stehen Platinen mit 100 x 160 mm² Größe, 100 x 200 mm² Größe und 100 x 240 mm² Größe.

Basisboard nach eigenen Vorgaben

Zusätzlich zu den Standard-Platinenformaten bietet Phytec den Rapid Demonstrator Plus an, bei dem Layout und Platzierung nach Kundenvorgaben erfolgen. So können schon in dieser frühen Projektphase bestehende Gehäuse oder Einbaubedingungen berücksichtigt werden. Kundenspezifische Erweiterungen um Funktionen außerhalb der bestehenden Building-Blöcke sind über den SBC Plus Basic Service von Phytec verfügbar. 

Herzstück der Rapid Demonstratoren bildet derzeit das leistungsfähige SOM phyCORE-i.MX 6 von Phytec, ausgestattet mit einer ARM Cortex-A9 Architektur als 1 GHz Quadcore-Variante mit 1 GByte RAM und 1 GByte Flash. Das Angebot weiterer Module ist geplant. Außerdem gehören zur Grundkonfiguration auf der Demonstrator Elektronik ein microSD-Kartenhalter, Boot-Switch, Reset-Taster und eine serielle Debug-Schnittstelle. 

Der Lieferumfang des Rapid Demonstrators besteht aus einem Satz der spezifischen Elektronik mit vorinstalliertem Bootloader und angepasstem Betriebssystem sowie einem Debug-Adapter mit Micro-USB Buchse zur Ausgabe der Konsolen-Meldungen. Die Designdokumentation und Software werden auf einem FTP-Server zur Verfügung gestellt.

Der Schritt zur Serie

Nach der Testphase mit dem Rapid Demonstrator und auf Basis der gewonnen Erkenntnisse erstellt das Phytec Entwicklerteam auf Wunsch ein Angebot zur Überführung der Konzeptstudie in eine serienoptimierte Lösung, zum Beispiel im Rahmen des SBCplus Konzepts. Dabei übernimmt Phytec in Zusammenarbeit mit den Kunden die weitergehenden Anpassungen von Elektronik und BSP, die vollständige Inbetriebnahme, EMV- und Umwelttests, Stabilitätstests der Software etc.