Computermodule Neues Qseven-Basisboard

Basisboard für Test und kleinere Serien von Qseven-Projekten.
Basisboard für Test und kleinere Serien von Qseven-Projekten.

Nicht jeder will ein eigenes Basisboard für Computermodule entwickeln. MSC bietet mit seinem Qseven-Träger Q7-MB-EP6 eine Plattform gemäß der neuen Qseven-Spezifikation Rev. 2.0 an.

Das vielseitige Qseven-Basisboard MSC Q7-MB-EP6 ist zur Evaluation von Qseven-Projekten und für kleine und mittlere Produktserien gedacht und erspart aufwändige und zeitraubende Entwicklung eines Trägerboards für Qseven-Module.

Die neue Spezifikation 2.0 von Qseven bringt USB 3.0, HDMI, DisplayPort, serielle RS-232/RS-485-Anschlüsse und I2S-Audio mit sich. Das Basisboard ist für den kommerziellen und den erweiterten Temperaturbereich lieferbar und damit für eine große Zahl von Anwendungen einsetzbar.

Da das Trägerboard auch als Testplattform einsetzbar sein soll, bringt ist es mit einer breite Auswahl an Schnittstellen ausgestattet: zweifaches Gbit-Ethernet, ein USB 3.0 und vier USB-2.0-Ports, zwei serielle Schnittstellen (eine davon umschaltbar als RS-232 oder als RS-485), SATA, I2C, SMBus und I2S Audio. Über einen speziellen Pin-Header stehen die CAN-Bussignale zur Verfügung, ein weiterer Pin-Header führt entweder LPC-Bus oder GPIO, abhängig vom verwendeten Modul. TFT-Panels können direkt über den JILI30-Steckverbinder angeschlossen werden, wofür es auch einen zusätzlichen Anschluss zur Versorgung, Steuerung und Helligkeitsregelung der LCD-Hinterleuchtung gibt. Industrie-Displays lassen sich über HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse ansteuern, die aus den internen Grafiksignalen des Qseven-Moduls gewonnen werden und auch DisplayPort++ unterstützen.

Zur Funktionserweiterung des 148 x 102 mm² kleinen Mainboards gibt es je einen Steckplatz für Mini PCI Express und mSATA. Als Mini-PCI-Express-Karten können auch die Half-Size Cards gesteckt werden. Der integrierte Steckplatz für MMC/SD-Karten erlaubt vielfältige Anwendung als Programm- oder Datenspeicher. Ein Qseven-2.0-Modul wird einfach in den bewährten MXM-Stecksockel auf der Rückseite des Baseboards gesteckt.