Sicherheits-Betriebssystem Neue Version 4.0 von LynxSecure

Blockdiagramm von LynxSecure 4.0

LynuxWorks hat die neueste Version seines Security-Betriebssystems LynxSecure für Intel-Core-i5- und -i7-Prozessoren optimiert. Hypervisor und Speicherpartitionierung sorgen für die Abdichtung von Datenlecks.

Die Systemsoftware LynxSecure enthält einen Separation Kernel, die die Speicherbereiche von virtuellen Maschinen und Betriebssysteminstanzen sicher trennt sowie einen Hypervisor für die Ausführung von Gast-Betriebssystemen. In Kombination mit den neuen Intel-Core-i5- und -i7-Prozessoren ist symmetrisches Multiprocessing der Gastbetriebssysteme möglich.

Die sichere Virtualisierungslösung LynxSecure wird häufig für die Entwicklung Militäranwendungen eingesetzt. Sie eignet sich aber ebenso für andere Embedded-Entwicklungen. Durch Virtualisierung können mehrere Applikationen sicher auf einer einzigen Hardware ausgeführt werden, indem diese in separaten Partitionen isoliert werden. Dadurch werden unbeabsichtigte oder schädliche Software-Wechselwirkungen wie z.B. ein Speicherüberlauf verhindert. In einer Mehrkern-Umgebung ist LynxSecure in der Lage, zwei physisch separate Systeme durch symmetrisches Multiprocessing gleichzeitig zu nutzen. Das bedeutet: das Betriebssystem verteilt die Rechenaufgaben gleichmäßig auf die zwei vorhandenen Rechenkerne.

Mit LynxSecure 4.0 können Entwickler virtualisierte Gastbetriebssysteme entweder para-virtualisiert – wie Linux oder LynxOS® RTOS für höchste Leistung – oder voll virtualisiert und unmodifiziert – wie Microsoft Windows für vollständige Kompatibilität – ausführen. Sind Mehrkernprozessoren im Spiel, können diese virtualisierten Gastbetriebssysteme sich einen einzigen Kern teilen, einen dedizierten Zugang zo einem Kern erhalten oder – neu in Version 4.0 – im SMP-Modus (Symmetric Multiprocessing) und auf mehrere Prezessorkerne verteils laufen. LynxSecure nutzt die Hardwarevirtualisierungsfähigkeiten des Intel Core i7, um Gastbetriebssysteme bei fast nativer Leistung auszuführen.