Nach Zukauf von Code Sourcery Neue Entwicklungsumgebung auf GNU-Basis von Mentor Graphics

Mentor Graphics bringt mit »Sourcery CodeBench« eine integrierte Entwicklungsumgebung auf Basis der GNU-Tools auf den Markt. Unterstützt werden zahlreiche Microcontroller und Prozessoren sowie uClinux, GNU/Linux und Windows.

Die »Sourcery CodeBench« ist ein Produkt, das Mentor Graphics auf Entwicklungen der Firma Code Sourcery beruht, die Mentor Graphics im November 2010 gekauft hat. Die auf Eclipse aufbauende Entwicklungsumgebung unterstützt eine breite Palette von Prozessoren und Mikrocontrollern: AMD64, ARM XScale, Freescale ColdFire, Kinetis, Power Architecture, Intel (32 und 64 bit), Mips, Sparc, Stellaris-Prozessoren von Texas Instruments, Xilinx Zynq sowie den XLP-Multicore-Prozessor von NetLogic Microsystems.

Das Sourcery-Werkzeugpaket enthält neben dem Eclipse-Framework auch die C/C++-Entwicklungstools und -Compiler sowie auch eine GNU-Toolchain, bestehend aus Assembler, Linker, Laufzeit-Bibliotheken sowie Debugger auf Source- und Assembler-Ebene. Bis hierher handelt es sich um Open-Source-Werkzeuge.

Diese hat Mentor Graphics nun in die »Sourcery Probe«-Familie integriert, um eine komfortable Cross-Entwicklung zu ermöglichen. Ferner enthält das Paket einen System-Analyzer, der Engpässe lokalisieren und visualisieren kann. So kann der Entwickler schnell Optimierungspotenzial in seinem Code aufspüren.

Die Ausführungsdaten werden von mehreren Quellen einschließlich Linux- und Nucleus-Betriebssysteme gesammelt. Das Linux Trace Toolkit (LTTng) gibt einen breiten Überblick über das Linux-Verhalten während des Betriebs, um einen Einblick in die verwendeten Ressourcen und Prozessoren zu gewähren.