Rugged Computer MPL stellt erweiterbare Box-PCs vor

Eine Basisplatine – viele Erweiterungsmöglichkeiten.
Eine Basisplatine – viele Erweiterungsmöglichkeiten.

Für seine robusten Box-Computer stellt MPL ein neues Erweiterungskonzept vor, mit dem sich die Kunden ein individuelles Gerät wie mit Legosteinen zusammenstellen können.

Die Basis von MPLs Embedded Computern ist die CPU-Platine, die derzeit mit Low-Power-Prozessoren bis zur Core-i7-Serie von Intel ausgestattet sind. Die Basis-CPU-Platine wird mit Standardsteckern und einem robusten Aluminiumgehäuse mit Hutschienen- oder Flansch-Montage geliefert. Optional sind auch M12- oder MIL-38999-Stecker montiert. Mit dieser Basis eignet sich die Gerätefamilie auch für Standards wie EN 50155, IEC 60945 und MIL-STD-810.

Mit dem neuen Erweiterungskonzept kann die Basiskonfiguration der Embedded-Systeme von MPL nun wie folgt variiert werden:

  • Power-Optionen: Ergänzung der Standard-Eingangsspannung von 9-36 VDC durch redundanten Eingang, galvanische Trennung, integrierte USV für einen Temperaturbereich von -40°C bis +75°C.
  • Netzwerk: Zusätzlich zu den vier LAN-Ports auf der Basis-Platine können ein Glasfaser-Umsetzer, vier PoE+GigE-Ports,  ein managed Switch mit 5 oder 10 Ports sowie 10 Gbit Fiber Ports ergänzt werden.
  • Massenspeicher: Neben den vier SATA- und einem mSATA-Port auf der Grundplatine gibt es einen Wechselplatten-Einschub, ein Hot-Swap RAID-System mit bis zu 4 Slots oder ein Dual-Drive-Konzept.
  • Interne Port-Erweiterungen: Das Standard Baseboard kommt mit 2x MiniPCI-Express und einem PCI-104Express-Port. Neben Karten für diese Steckplätze gibt es auch MXM-, XMC- und PMC-Erweiterungen – alle mit passiver Kühlung.
  • Kundenspezifische Erweiterungen: Wenn diese Erweiterungen und die auf dem Markt erhältlichen Standardmodule nicht den Anforderungen entsprechen, bietet MPLs Entwicklungsabteilung einen schnellen Turnaround-Entwicklungsdienst für spezielle Schnittstellen auf der Basis der integrierten PCIe-/PCI-Schnittstelle.

Durch das Expansionskonzept können die Kunden mit nur einer Base-Board-Version verschiedene Endprodukte gestalten und dadurch Wartung, Lager und Einsatz auf einem sehr niedrigen Niveau halten. Außerdem sichert MPL zu, dass die Produkte für mindestens 10 Jahre zur Verfügung stehen und für mindestens 20 Jahre repariert werden können.