Von Arrow Maker-Board mit FPGA

Das Arrow MAX1000 Board enthält einen Intel MAX10-FPGA mit 8000 Logikelementen.
Das Arrow MAX1000 Board enthält einen Intel MAX10-FPGA mit 8000 Logikelementen.

Arrow Electronics stellt ein neues Maker-Board mit Intel-FPGA vor, das den Einstieg in die FPGA-Entwicklung erleichtert.

Das Arrow MAX1000 Board kann direkt in einer benutzerdefinierten Anwendung installiert oder auf einer völlig separaten Platine eingesetzt werden. Arrow kann auch kundenspezifische Varianten bereitstellen.

Den Kern des Maker Boards bildet ein kompakter (11 x 11 mm²) Intel MAX10-FPGA mit 8000 Logikelementen. Dieser Chip verfügt über einen integrierten Flash-Speicher, einen 12-Bit-A/D-Wandler, der analoge Signale mit 1 Msps verarbeitet und eine 3,3-V-Stromversorgung. Weitere Merkmale sind Embedded SRAM, DSP-Blöcke, Instant-on innerhalb von Millisekunden und die Möglichkeit, einen Intel NIOS II Soft-Core Embedded-Prozessor einzusetzen, um Mikrocontroller-Aufgaben auszuführen.

Cross-Entwicklung über USB

Das Board ist mit einem integrierten Arrow USB-Blaster ausgestattet, mit dem der FPGA direkt von einem PC aus programmiert werden kann. Das Debugging erfolgt durch die kostenlosen Intel Quartus Prime Lite-Software. Der Arrow USB-Blaster kann auch in die eigene Schaltung des Benutzers integriert werden, falls erforderlich.

Die Stromversorgung des MAX1000 kann über den USB-Port oder über einen separaten Pin erfolgen. Ein Enpirion DC/DC-Wandler mit integrierter Spule erzeugt dann die 3,3-V-Stromversorgung der Platine. Ein MEMS-Oszillator erledigt die Taktversorgung des FPGA und der USB-Brücke. Der Niederstrom-3-Achsen-Beschleunigungssensor – der ebenfalls auf MEMS-Technologie basiert – kann zur Positions- und Bewegungserkennung verwendet werden, die häufig in IoT-Anwendungen benötigt wird. Das externe SDRAM kann zum Speichern von Anwendungsdaten oder als Speicher für den NIOS-II-Prozessor verwendet werden.

Um einen einfachen Einstieg in die Verwendung der FPGAs zu bieten, werden mit dem MAX1000 eine Reihe von Demoprojekten für den NIOS II Soft-IP-Controller mitgeliefert. Acht konfigurierbare LEDs sind verfügbar, um den Status anzuzeigen. Benutzereingaben können über zwei Tasten erfolgen. Ein zweireihiger Steckverbinder, der auf dem Arduino MKR-Standard basiert, und ein PMOD-Stecker bieten flexible Anschlussmöglichkeiten. Das schließt die Fähigkeit ein, Adapter-Boards für drahtlose ICs oder Sensoren zu befestigen.