Linux Lisong und LIVE schließen sich zusammen

Die beiden Linux-Verbände Lisong und Live fusionieren und bilden die Open Source Business Alliance. Dadurch soll die Open-Source-Szene in Deutschland ein stärkeres Gewicht in Politik und Wirtschaft bekommen.

Auf ihren Mitgliederversammlungen haben die Linux Solutions Group e.V. (Lisog) und der LIVE Linux-Verband e.V. beschlossen, ab sofort ihre Aktivitäten zu bündeln. Der neue Verein firmiert künftig unter dem Namen Open Source Business Alliance e.V.. Der 1997 gegründete Linux-Verband hat derzeit 103 Mitglieder, die 2005 gegründete Lisog vereint 124 Mitglieder.

Beide Vereine verfolgen das Ziel, den Einsatz von Linux- und Open-Source-Software in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu fördern und die Open-Source-Anbieter zu stärken. Der neue Verein bildet eine Gemeinschaft von Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung, kleineren und mittleren Unternehmen, führenden IT-Unternehmen und Geschäftspartnern, kleinen Open-Source-Firmen, Herstellern proprietärer Anwendungen und Anwendern.

Starker Interessensverband für die Open-Source-Szene

Die Bündelung der Kräfte in der Open Source Business Alliance soll der Open-Source-Szene in Deutschland ein größeres Gewicht gegenüber Politik und Wirtschaft verschaffen und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit verbessern.

Themenschwerpunkt der Arbeit des gemeinsamen Vereins sollen sein: Interoperabilität, Offene Standards, Freie und Open-Source-Software sowie heterogene Lösungen, Business Development, Open Stack und Open Cloud. Die Arbeit des fusionierten Vereins wird ihren Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum haben.

Die Leitung des neuen Vereins übernimmt ein Vorstand, der sich aus Vertretern von LIVE- und Lisog-Vorständen zusammensetzt. Der Sitz der Open Source Business Alliance ist Stuttgart, mit der Führung der Geschäftsstelle ist die MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, beauftragt.