Single-Board-Computer Kundenspezifisches von der Stange

Standard-Board mit variabler Ausgestaltung: So entsteht bei Phytec ein kundenspezifisches Produkt.
Standard-Board mit variabler Ausgestaltung: So entsteht bei Phytec ein kundenspezifisches Produkt.

Die Anforderungen an Single-Board-Computer ähneln sich meist, aber selten kann das exakt gleiche Board für unterschiedliche Projekte eingesetzt werden. Phytec hat deshalb eine Reihe von »Building Blocks« zusammengestellt, die auf einem kundenspezifischen Board kombiniert werden könnnen.

Antriebstechnik und industrielle Bildverarbeitung, Gebäudeautomation und Medizintechnik – Mikrocontroller-Module und Single Board Computer (SBC) werden in zahlreichen industriellen Serienprodukten eingesetzt. Dabei zeigt die Erfahrung: Die grundlegenden Anforderungen der Kunden sind ähnlich, aber selten gleich. SBCPlus heißt das Konzept modifizierbarer Single Board Computer von Phytec, die mit einer Reihe vorgefertigter Building Blocks – der SBC-Design-Library – individuell konfiguriert und an Ihre Vorgaben angepasst werden. Damit liefert Phytec maßgefertigte und serientaugliche Single-Board-Computer, die innerhalb weniger Wochen erhältlich sind. Der Kunde muss für Entwicklung und für die Einrichtung der Produktion typischerweise mit Gesamtkosten unter 5.000 Euro rechnen.

Grundstein für die Entwicklung des SBCPlus-Konzepts sind die phyBoards, die Phytec seit 2012 produziert. Sechs serientaugliche, industrielle Carrierboards, kombiniert mit den System-on-Modules (SOM), können unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Rechenleistung, Schnittstellen und I/O-Funktionalität abdecken.

Auf Basis dieser SBCs, der ständig wachsenden SBC-Design-Library und der Phytec-Mikrocontroller-Module werden SBCPlus-Lösungen mit kundenspezifischer Hardwareanpassung realisiert. Jeder SBC-Funktionsblock aus der Design-Library besteht jeweils aus einem Schaltplan-Block mit korrespondierendem, vorgefertigten Layout-Modul.

Eigenes Designteam

Ein eigenes SBCPlus-Entwicklerteam bei Phytec übernimmt die gewünschten Anpassungen und übergibt die serientaugliche Elektronik – dank der vorgefertigten Funktionsblöcke innerhalb weniger Wochen. Die Integration bestehender oder neuer Schaltungsteile ist selbstverständlich möglich. Dabei greift Phytec auf einen umfassenden und ständig wachsenden Erfahrungsschatz zurück. Übermittelte Spezifikationen werden innerhalb der Beratungsleistung geprüft und ggf. optimiert. Die Einhaltung relevanter Industrienormen ist garantiert. 

Bei typischen Projekten fallen einmalige Gesamtkosten von unter 5.000 Euro an: Durch die vorhandenen Module sind Entwicklung, Inbetriebnahme und entwicklungsbegleitende EMV-Tests für rund 3.200 Euro realisierbar; zusätzlich fallen rund 1.000 Euro Einrichtkosten für die Produktion der Prototypen und im Falle einer Serienfertigung ca. 700 Euro für die Entwicklung eines Serientests an, bei einer Produktion von bis zu 2.000 Stück pro Jahr.

Das individuelle SBCPlus-Carrierboard kann entweder bei Phytec produziert, selbst gefertigt oder an einen externen Fertiger übergeben werden. Dabei entstehen keine Lizenzabhängigkeiten. Auf Wunsch übernimmt Phytec Softwareanpassungen, die Display-Anbindung eines resistiven oder kapazitiven Touches und die komplette Gehäuseintegration in Zusammenarbeit mit bewährten Industriepartnern.