Industrie-Computer Intelligente Lüftersteuerung für 19-Zoll-PCs

MSC steuert die Lüfter seiner 19-Zoll-Rechner mit einem Mikrocontroller, der mit zahlreichen Steueralgorithmen programmiert werden kann.
MSC steuert die Lüfter seiner 19-Zoll-Rechner mit einem Mikrocontroller, der mit zahlreichen Steueralgorithmen programmiert werden kann.

Die Lüfter seiner leistungsfähigen 19-Zoll-Systeme steuert MSC mit einem Mikrocontroller, der im Falle einer Störung den Ausfall eines Lüfters kompensieren kann.


MSC Technologies hat für seine 19-Zoll-Industriesysteme aus der Infinity-Familie eine Elektronik entwickelt, die bis zu vier Lüfter steuern kann. Damit lässt sich die Kühlung von High-end-Rechnern mit mehr als zwei Lüftern optimieren und ein zu erwartender Schaden durch eine erhöhte Temperatur im Gehäuse vermeiden. Fällt ein Lüfter komplett aus, werden die verbleibenden Lüfter mit voller Drehzahl betrieben.

Die Werte für die Drehzahlen und die Temperaturen werden etwa alle vier Sekunden aktualisiert. Die Temperaturmessung erfolgt über einen Temperatursensor auf der Steuerplatine oder einen extern angeschlossenen Sensor. Über einen PWM-Anschluss lassen sich die Lüfter auch über den Temperatursensor des Mainboards regeln.

Im Speicherbereich des Mikrocontrollers können zahlreiche Programme für unterschiedliche Anwendungsfälle hinterlegt werden. Über die Jumper JP1 - JP4 (4-Bit-Adresse, 16 verschiedene Konfigurationen) kann dann ein spezielles Programm ausgewählt werden. Die Fehlerzustände werden mittels einer LED angezeigt. Sie signalisiert den Ausfall eines Lüfters oder die nicht einwandfreie Funktion des Temperatursensors.

Die Temperaturregelung arbeitet zwischen 30 °C und 60 °C, die Mindestdrehzahl beträgt 30 % der Gesamtleistung. Ab 30 °C steigt die Drehzahl um 2 % pro Grad. Bei Erreichen einer Temperatur von 60 °C drehen alle PWM-Lüfter automatisch mit voller Drehzahl. Um die leistungsfähigen Rechner zu schützen, arbeiten alle funktionstüchtigen Lüfter mit voller Leistung auch bei Ausfall eines PWM-Lüfters, Fehlen des externen PWM-Signals vom Mainboard bzw. Ausfall des internen/externen Temperatursensors.