Apple und Microsoft Hauseigene Browser sind nur Mittelmaß

Bei der Stiftung Warentest schneiden die Browser, die Apple und Microsoft ihren Betriebssystemen mitgeben, höchstens mittelmäßig ab. Der Testsieger punktet dagegen bei Sicherheit und Datenschutz – aber nur unter einer Bedingung.

Während Computerzeitschriften häufig die Geschwindigkeit des Bildaufbaus beim Surfen bewerten, war das für die Tester der »Stiftung« kein wichtiges Kriterium: Zu klein waren die Unterschiede, zu groß der Einfluss der Internetverbindung. Denn die Qualität der Internetverbindung ist das entscheidende Kriterium für die Surf-Geschwindigkeit, nicht ob der Browser ein paar Prozent langsamer oder schneller ist.

Wichtig waren den Testern dagegen Sicherheit und Datenschutz. Hier schneidet der Internet Explorer nur befriedigend ab, weil er z.B. URLs, die mit Schadsoftware infiziert sind, nicht abblockt. Und auch das »Datensendungsverhalten«, also die Daten, die der Browser an den Hersteller Microsoft übermittelt, bewerteten die Tester als »kritisch«. Der Apple-Browser Safari für MacOS erreicht zwar ein insgesamt »gutes« Testergebnis, landet aber trotzdem bei den Browsern für den Mac auf dem letzten Platz, weil Opera, Firefox und Google Chrome einfach besser sind.

Ein praktisches Feature, das allerdings mit Risiken verbunden sein kann, ist die Sync-Funktion, die alle Browser außer Opera anbieten. Damit lassen sich Lesezeichen und Favoriten auf mehreren Geräten synchronisieren. Beim Internet Explorer klappte das allerdings nicht zuverlässig. Und bei allen Browsern muss man sich darüber im Klaren sein, dass der Anbieter dann weiß, für was man sich interessiert.