Elektronik-Zeitreise Golf-Computer oder Computergolf?

Bereits 1973 konnte man Indoor-Golf spielen. Und zwar so realitätsnah, dass es gar nichts machte, wenn gerade zufällig kein echter Golfplatz in der Nähe war. Nur vom Computer als Gegenspieler wurde abgeraten.

Die Elektronik hat nicht nur die Zeitmessung bei Sportwettkämpfen erfaßt. Sie ermöglicht jetzt auch Sportarten auf kleinstem Raum, für die bisher aufwendige Flächen in freier Natur notwendig waren.

Wer hätte gedacht, daß man auch mit Hilfe eines Elektronenrechners die Möglichkeit hat, Golf mit allen notwendigen Vorgängen unter Dach zu spielen, ohne sich dabei mehr als ein paar Schritte auf dem Teppich bewegen zu müssen? Der Ball wird mit normalen Golfschlägern in eine etwa 10 m² große Filmleinwand aus Nylon geschlagen.

Richtung und Wucht des Schlages, die elektronisch berechnet und angezeigt werden, bestimmen die Vorwärtsbewegung des Filmstreifens und lassen den Teil des Geländes im Bild erscheinen, an dem der Ball in Wirklichkeit liegengeblieben wäre. Zur Fortsetzung des Spiels schaltet der Film auf die anschließend zu bewältigende Strecke der Golfbahn.

Unfair wäre es allerdings, wenn der Computer auch als Gegenspieler antritt, denn er kann sich ja die Ideale des Golfballes ausrechnen.

 

Elektronik-Zeitreise
Elektronik-ZeitreiseDie Elektronik wird 65 Jahre – der perfekte Moment, um eine kleine Elektronik-Zeitreise zu beginnen: Wir haben in unserem Archiv geschmökert und bahnbrechende Neuigkeiten der vergangenen 65 Jahre entdeckt. Erleben Sie in unserer Elektronik-Zeitreise revolutionäre Neuigkeiten der vergangenen Jahrzehnte – gerne mit einem Schmunzeln.