Neues Unternehmen Bridgetek FTDI Chip lagert MCUs und Grafik-Bausteine aus

FTDI Chip verlagert seine Mikrocontroller-Aktivitäten in das neue Unternehmen Bridgetek.
FTDI Chip verlagert seine Mikrocontroller-Aktivitäten in das neue Unternehmen Bridgetek.

Der schottische Fabless-Chipsdesigner FTDI Chip gründet ein Spin-off, in das er seine Mikrocontroller und Board-Aktivitäten auslagert.

Im neuen, eigenständigen Unternehmen Bridgetek sammelt FTDI Chip seine Mikrocontroller sowie die Board-Designs. Zu den Mikrocontroller zählt insbesondere der Video-Controller EVE, die 32-bit-Controllerfamilie FT900 sowie die 8051-kompatible 8-bit-Architektur FT51x. Die FT900-Controller arbeiten mit einem proprietären RISC-Kern und wurden als Ergänzung zu den EVE-Grafikbausteinen entwickelt. Ergänzend hatte FTDI Chip eine ganze Reihe von Board-Level-Produkten mit diesen Controllern entwickelt, die nun ebenfalls der Ausgründung Bridgetek zugewiesen wurden.

Das neue Unternehmen hat seinen Sitz in Singapur. Niederlassungen finden sich in Glasgow – dem Sitz von FTDI – und Taipeh, um den Wünschen und Anforderungen von Kunden im Westen und in Fernost nachzukommen.

Was bleibt für FTDI nun noch zu tun? – Die Stamm-Marke konzentriert sich jetzt wieder voll auf das Geschäft mit USB-Bausteinen. Auf diesem Gebiet ist das Unternehmen bereits seit über einem Jahrzehnt ein führender Halbleiterhersteller.

»Durch den Spin-out unserer MCU- und HMI-Abteilungen in ein neues Unternehmen sind wir strategisch und logistisch wesentlich besser positioniert, um neuen Möglichkeiten im klassischen Embedded-Design nachzugehen«, sagt Fred Dart, Gründer und CEO von FTDI Chip. Er will vermieden, dass sich FTDI Chip mit einem zu breit gestreuten Produktportfolio verzettelt und lieber dafür sorgen, dass durch das neue Unternehmen Bridgetek jeder seine Zielmärkte optimal bedient.